Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. August 2014
  • Versicherer

    Ergo investiert in Griechenland

    Die deutsche Versicherungsgruppe Ergo kauft den griechischen Versicherer ATE Insurance. Mit dem Zukauf werde Ergo zum größten Schaden/Unfall-Versicherer in Griechenland, teilte das Unternehmen mit. Der Kaufpreis betrage 90,1 Millionen Euro. Die Behörden müssten noch zustimmen. "Ergo glaubt an die Erholung der griechischen Wirtschaft", erklärte das Unternehmen. Das Land habe im Vergleich zum Rest der Europäischen Union eine "niedrige Versicherungsdurchdringung". Wachstumschancen würden vor allem im Bereich Schaden und Unfall gesehen. Die Prämieneinnahmen der griechischen Ergo-Tochter Ergo Hellas aus dem Jahr 2013 in Höhe von 135 Millionen Euro stammten fast komplett aus diesem Segment. In dem Bereich liege auch der Schwerpunkt von ATE Insurance. Die Gesellschaft erzielte 2013 Prämieneinnahmen von 170 Millionen Euro. (dpa)

    +
  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

    +
  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen