Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. Januar 2015
  • Unternehmen

    Ermittlungen gegen HRE-Bad-Bank eingstellt

    Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen gegen die Bad Bank für die Altlasten der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) eingestellt. Ein Sprecher der Behörde bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts". Das Verfahren habe keine Anhaltspunkte für eine Straftat durch die Manager der FMS Wertmanagement (FMSW) ergeben.

    Die Ermittler hatten im September eine Untersuchung begonnen. Sie wollten die Frage zu prüfen, ob ein Schaden dadurch entstanden sei, dass das Unternehmen als Nachfolger der HRE griechische Staatsanleihen mit einem zu niedrigen Erlös veräußert habe oder ob es sich um eine straflose unternehmerische Entscheidung handele. Die FMSW war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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