Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 06. März 2016
  • Personalie

    Erste Frau im Commerzbank-Vorstand

    Bettina Orlopp soll in den Vorstand der Commerzbank aufrücken. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Strategiechefin war 2014 von McKinsey zur Commerzbank gekommen. Sie soll die Bereiche Personal und Compliance von den Vorstandskollegen Stephan Engels und Frank Annuscheit übernehmen. Wirksam wird der Wechsel in den Vorstand erst nach ein bis zwei Jahren, die Orlopp braucht, um die Genehmigung der Finanzaufsicht Bafin für die Vorstandstätigkeit zu bekommen. Auf Martin Zielke, der ab dem 1. Mai den Vorstandsvorsitz übernehmen wird, soll Michael Mandel folgen, der derzeit Bereichsvorstand im Privatkundensegment ist. Die Beschlüsse sollen auf der noch laufenden Aufsichtsratssitzung gefasst werden. Die Commerzbank wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen.

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  • Freitag, 26. August 2016
  • Konjunkur
    Stärkerer Preisrückgang in Japan

    In Japan sind die Verbraucherpreise im Juli den fünften Monat in Folge gesunken und verzeichnen den stärksten Rückgang seit mehr als drei Jahren. Die Preise gingen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Damit steht die Notenbank unter dem Druck, ein bereits umfassendes Konjunkturprogramm auszuweiten. (rts)

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  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Unternehmen
    Bei der Sberbank rollt der Rubel

    Russlands größtes Kreditinstitut Sberbank verdient dank höherer Gewinne im Zinsgeschäft so gut wie nie. Im zweiten Quartal lag das Nettoergebnis mit umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro um etwa ein Fünftel über dem Niveau vom Jahresanfang, wie das Unternehmen mitteilte. Das staatlich kontrollierte Institut profitierte in der jüngsten Wirtschaftskrise davon, dass Bürger und Unternehmen aus Sorge um die Zahlungsfähigkeit kleinerer Banken mit ihren Geldgeschäften zum Marktführer wechselten. Zudem kann es sich dank hoher Kundeneinlagen vergleichsweise günstig refinanzieren. Das machte auch den negativen Effekt durch einen eingeschränkten Zugang zu den internationalen Finanzmärkten wett. Die Sberbank ist wegen des Ukraine-Konflikts von westlichen Sanktionen gegen Russland betroffen. (rts)

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  • Unternehmen
    Fielmann-Gewinn klettert zweistellig

    Die Optikerkette Fielmann hat ihren Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Überschuss um 17 Prozent auf 44,6 Millionen Euro, wie Fielmann mitteilte. Grund dafür waren unter anderem niedrigere Kosten für Werbung. Der Brillenabsatz verbesserte sich um gut 6 Prozent auf 2,05 Millionen Brillen. Der Umsatz legte um gut 5 Prozent auf 344 Millionen Euro zu. In den Sommermonaten verkauft Fielmann besonders viele Sonnenbrillen, die aber nicht unbedingt alle Korrekturgläser besitzen. (dpa)

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  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

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  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

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