Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 06. März 2016
  • Personalie

    Erste Frau im Commerzbank-Vorstand

    Bettina Orlopp soll in den Vorstand der Commerzbank aufrücken. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Strategiechefin war 2014 von McKinsey zur Commerzbank gekommen. Sie soll die Bereiche Personal und Compliance von den Vorstandskollegen Stephan Engels und Frank Annuscheit übernehmen. Wirksam wird der Wechsel in den Vorstand erst nach ein bis zwei Jahren, die Orlopp braucht, um die Genehmigung der Finanzaufsicht Bafin für die Vorstandstätigkeit zu bekommen. Auf Martin Zielke, der ab dem 1. Mai den Vorstandsvorsitz übernehmen wird, soll Michael Mandel folgen, der derzeit Bereichsvorstand im Privatkundensegment ist. Die Beschlüsse sollen auf der noch laufenden Aufsichtsratssitzung gefasst werden. Die Commerzbank wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen.

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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