Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Konjunktur

    Erzeugerpreise fallen kräftig

    In Deutschland sind die Preise auf Produzentenebene im vergangenen Jahr so stark gefallen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, hätten im Jahresdurchschnitt 1,8 Prozent tiefer gelegen als 2014, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das ist der stärkste Rückgang seit 2009, als die Erzeugerpreise wegen der weltweiten Rezession um 4,2 Prozent eingebrochen waren. Wichtigster Grund für die Entwicklung im vergangenen Jahr ist der Ölpreisverfall. Energie sei 5,4 Prozent billiger gewesen als 2014, teilte das Bundesamt mit. Ölprodukte wie Benzin seien sogar 14,8 Prozent günstiger gewesen. Energie heraus gerechnet wären die Erzeugerpreise nicht um 1,8 Prozent, sondern um 0,5 Prozent gefallen. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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