Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Konjunktur

    Erzeugerpreise fallen kräftig

    In Deutschland sind die Preise auf Produzentenebene im vergangenen Jahr so stark gefallen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, hätten im Jahresdurchschnitt 1,8 Prozent tiefer gelegen als 2014, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das ist der stärkste Rückgang seit 2009, als die Erzeugerpreise wegen der weltweiten Rezession um 4,2 Prozent eingebrochen waren. Wichtigster Grund für die Entwicklung im vergangenen Jahr ist der Ölpreisverfall. Energie sei 5,4 Prozent billiger gewesen als 2014, teilte das Bundesamt mit. Ölprodukte wie Benzin seien sogar 14,8 Prozent günstiger gewesen. Energie heraus gerechnet wären die Erzeugerpreise nicht um 1,8 Prozent, sondern um 0,5 Prozent gefallen. (dpa)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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