Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Konjunktur

    Erzeugerpreise fallen kräftig

    In Deutschland sind die Preise auf Produzentenebene im vergangenen Jahr so stark gefallen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, hätten im Jahresdurchschnitt 1,8 Prozent tiefer gelegen als 2014, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das ist der stärkste Rückgang seit 2009, als die Erzeugerpreise wegen der weltweiten Rezession um 4,2 Prozent eingebrochen waren. Wichtigster Grund für die Entwicklung im vergangenen Jahr ist der Ölpreisverfall. Energie sei 5,4 Prozent billiger gewesen als 2014, teilte das Bundesamt mit. Ölprodukte wie Benzin seien sogar 14,8 Prozent günstiger gewesen. Energie heraus gerechnet wären die Erzeugerpreise nicht um 1,8 Prozent, sondern um 0,5 Prozent gefallen. (dpa)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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