Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Inflation

    Erzeugerpreise sacken ab

    Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Januar deutlich stärker zurückgegangen als erwartet. Die Preise fielen gegenüber Dezember um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten Rückgänge von lediglich 0,3 bzw 2,0 Prozent prognostiziert. Im Monatsvergleich war es der deutlichste Rückgang seit Dezember 2014. Zuletzt hatte es im April 2015 mit 0,1 Prozent einen Anstieg gegeben. Die Energiepreise waren erneut der treibende Faktor: Sie sackten gegenüber Januar 2015 um 7,3 Prozent ab. Zum Vormonat fielen sie um 2,5 Prozent, was dem stärksten Minus seit Juli 2009 entspricht. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten verringerten sich die Erzeugerpreise im Januar um 0,6 Prozent im Jahresvergleich beziehungsweise um 0,1 Prozent im Monatsabstand. Die Erzeugerpreise gelten als Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise und damit für die Preisentwicklung insgesamt. (DJ)

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  • Donnerstag, 27. Juli 2017
  • Quartalszahlen
    BASF erhöht nach deutlichem Gewinnplus im Quartal Jahresausblick

    BASF schraubt nach einem deutlichen Gewinnplus im Quartal seine Jahresprognose nach oben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte im zweiten Vierteljahr um 32 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, wie der weltgrößte Chemiekonzern mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit 2,2 Milliarden etwas weniger erwartet. Der Umsatz stieg von April bis Juni um zwölf Prozent auf 16,3 Milliarden Euro und lag damit auf dem Niveau der Analystenprognosen. BASF rechnet nun im Gesamtjahr mit einer deutlichen Verbesserung des Ebit, worunter Vorstandschef Kurt Bock ein Plus von mindestens elf Prozent versteht. Beim Umsatz werden weiter mindestens sechs Prozent Anstieg angepeilt. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Samsung erzielt operativen Gewinn auf Rekordniveau

    Dank der starken Nachfrage nach Speicherchips hat der Technologie-Riese Samsung im zweiten Quartal 2017 einen operativen Gewinn in Rekordhöhe erzielt. Er stieg im Jahresvergleich um 72,7 Prozent auf etwa 14,1 Billionen Won (11,1 Milliarden Euro), wie der südkoreanische Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz liege im selben Zeitraum bei voraussichtlich 61 Billionen Won. Auch das zweite Halbjahr werde stark werden, prognostizierte das Unternehmen. Zuletzt hatte Samsung einige Herausforderungen wie das Debakel mit brennenden Akkus bei dem Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 im Herbst zu überstehen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Bank vor Einigung um Boni-Rückzahlungen

    Die Deutsche Bank steht einem Insider zufolge kurz vor einer Einigung im Streit mit früheren Top-Managern um Bonusrückzahlungen. Der Aufsichtsrat werde im Lauf des Tages zusammenkommen, um einen Einigungsvorschlag zu beraten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters. Zuvor hatte das "Handelsblatt" von einer bevorstehenden Einigung berichtet. Die Deutsche Bank wollte die Informationen laut Zeitung nicht kommentieren. (rts)

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