Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Inflation

    Erzeugerpreise sacken ab

    Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Januar deutlich stärker zurückgegangen als erwartet. Die Preise fielen gegenüber Dezember um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten Rückgänge von lediglich 0,3 bzw 2,0 Prozent prognostiziert. Im Monatsvergleich war es der deutlichste Rückgang seit Dezember 2014. Zuletzt hatte es im April 2015 mit 0,1 Prozent einen Anstieg gegeben. Die Energiepreise waren erneut der treibende Faktor: Sie sackten gegenüber Januar 2015 um 7,3 Prozent ab. Zum Vormonat fielen sie um 2,5 Prozent, was dem stärksten Minus seit Juli 2009 entspricht. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten verringerten sich die Erzeugerpreise im Januar um 0,6 Prozent im Jahresvergleich beziehungsweise um 0,1 Prozent im Monatsabstand. Die Erzeugerpreise gelten als Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise und damit für die Preisentwicklung insgesamt. (DJ)

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  • Samstag, 23. September 2017
  • Konjunktur
    Italien hebt Wachstumsprognosen an

    Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Finanzminister Pier Carlo Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen. (dpa)

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