Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Inflation

    Erzeugerpreise sacken ab

    Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Januar deutlich stärker zurückgegangen als erwartet. Die Preise fielen gegenüber Dezember um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten Rückgänge von lediglich 0,3 bzw 2,0 Prozent prognostiziert. Im Monatsvergleich war es der deutlichste Rückgang seit Dezember 2014. Zuletzt hatte es im April 2015 mit 0,1 Prozent einen Anstieg gegeben. Die Energiepreise waren erneut der treibende Faktor: Sie sackten gegenüber Januar 2015 um 7,3 Prozent ab. Zum Vormonat fielen sie um 2,5 Prozent, was dem stärksten Minus seit Juli 2009 entspricht. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten verringerten sich die Erzeugerpreise im Januar um 0,6 Prozent im Jahresvergleich beziehungsweise um 0,1 Prozent im Monatsabstand. Die Erzeugerpreise gelten als Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise und damit für die Preisentwicklung insgesamt. (DJ)

    +
  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen