Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • Inflation

    Erzeugerpreise sacken ab

    Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Januar deutlich stärker zurückgegangen als erwartet. Die Preise fielen gegenüber Dezember um 0,7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten Rückgänge von lediglich 0,3 bzw 2,0 Prozent prognostiziert. Im Monatsvergleich war es der deutlichste Rückgang seit Dezember 2014. Zuletzt hatte es im April 2015 mit 0,1 Prozent einen Anstieg gegeben. Die Energiepreise waren erneut der treibende Faktor: Sie sackten gegenüber Januar 2015 um 7,3 Prozent ab. Zum Vormonat fielen sie um 2,5 Prozent, was dem stärksten Minus seit Juli 2009 entspricht. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten verringerten sich die Erzeugerpreise im Januar um 0,6 Prozent im Jahresvergleich beziehungsweise um 0,1 Prozent im Monatsabstand. Die Erzeugerpreise gelten als Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise und damit für die Preisentwicklung insgesamt. (DJ)

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  • Donnerstag, 22. Juni 2017
  • Unternehmen
    Insider: Bombardier will in Deutschland 2200 Stellen streichen

    Der kanadische Bahnproduzent Bombardier will nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens im Zuge der Sanierung rund 2200 Stellen in Deutschland abbauen. Diese Zahl gelte in der Unternehmensführung als realistisch, sagte der Insider. Derzeit hat Bombardier-Deutschland rund 8500 Beschäftigte. Der stärkste Stellenabbau sei in den Werken Hennigsdorf bei Berlin sowie Görlitz vorgesehen. Damit wolle sich der Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag befassen. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor berichtet, es gehe um 2700 Stellen. Auch kompletten Standorten drohe das Aus. Das dementierte Bombardier: Standortschließungen stünden nicht zur Debatte, sagte ein Sprecher. Zum Stellenabbau wollte er sich nicht äußern. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern liefen. (rts)

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  • Unternehmen
    Qatar Airways will bei American Airlines einsteigen

    Qatar Airways bereitet eine Beteiligung an der größten US-Fluggesellschaft American Airlines vor. Wie American Airlines mitteilte, hat der Qatar-Chef im Gespräch mit seinem American-Airlines-Kollegen Interesse am Kauf eines etwa 10-prozentigen Anteils geäußert. Qatar Airways ist bereits mit gut 20 Prozent an der europäischen Luftfahrt-Holding IAG mit British Airways und Iberia beteiligt. (dpa)

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  • Konjunktur
    Macron-Sieg beflügelt Geschäftsklima

    Nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl ist die Stimmung in der französischen Wirtschaft so gut wie seit knapp sechs Jahren nicht mehr. Das Barometer kletterte um Juni um einen Zähler auf 106 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit Juli 2011. In der Baubranche und bei den Einzelhändlern hellte sich das Klima auf. In der Industrie gab das Barometer dagegen überraschend um einen Punkt nach auf 108 Zähler. Macron hatte sich im Mai in der Stichwahl klar gegen Marine Le Pen vom rechtsradikalen Front National durchgesetzt. Viele Unternehmer erwarten von ihm wirtschaftsfreundliche Reformen, um die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone nach jahrelanger Schwäche wieder auf Kurs zu bringen. (rts)

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  • Unternehmen
    Takata-Aktie stürzt weiter ab

    Nach Berichten über eine bevorstehende Insolvenz hat die Aktie des angeschlagenen japanischen Airbag-Produzenten Takata weiter dramatisch verloren. Der Kurs an der Börse in Tokio stürzte um mehr als 52 Prozent ab. Vergangene Woche war nach mehreren Presseberichten über eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz an der Tokioter Börse der Handel mit Takata-Aktien ausgesetzt worden. Seitdem verlor die Aktie die Hälfte ihres Wertes. Während das Unternehmen erklärte, es sei noch "nichts entschieden", erwarten die Aktionäre eine Entscheidung noch vor der Hauptversammlung am kommenden Dienstag. Takata kämpft seit mittlerweile mehreren Jahren mit den Folgen eines Skandals um explodierende Airbags. (AFP)

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