Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 14. Oktober 2014
  • Quartalszahlen

    Etihad mit stark steigendem Umsatz

    Der arabische Air-Berlin-Partner Etihad wächst weiterhin rasant. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Umsatz um 29 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar. Angaben zum Gewinn machte Etihad nicht. Sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft lief es rund. Die Airline beförderte im Quartal 3,9 Millionen Passagiere und damit 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Fracht-Geschäft gab es ein Umsatzplus von 16 Prozent. Etihad ist neben Air Berlin in Europa unter anderen noch an der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus und Air Serbia beteiligt. Außerdem ist geplant, ein 49-prozentiges Paket an Alitalia zu erwerben. (rts)

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  • Montag, 26. September 2016
  • Unternehmen
    Kaeser möchte bei Siemens weitermachen

    Siemens-Chef Joe Kaeser ist laut einem Zeitungsbericht zu einer Vertragsverlängerung bereit. Der Manager habe dem Aufsichtsrat signalisiert, dass er für eine weitere fünfjährige Amtszeit zur Verfügung stehe, schrieb das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise. Kaesers aktueller Vertrag läuft bis 2018. Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu Angelegenheiten des Aufsichtsrates auf Anfrage nicht äußern. Vor einigen Monaten hatte es Spekulationen gegeben, Kaeser könnte auf eine weitere Amtszeit verzichten und sich nach einer Abkühlphase von zwei Jahren dann im Jahr 2020 an die Spitze des Kontrollgremiums wählen lassen. Anlegervertreter hatten auf der Hauptversammlung im Januar jedoch dafür plädiert, der Siemens-Chef solle seine auf das Jahr 2020 angelegte Strategie bis dahin selbst durchziehen.

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  • Unternehmen
    Streik legt Hyundai-Produktion lahm

    Der erste ganztägige Streik bei Hyundai Motor seit zwölf Jahren hat die Produktion beim südkoreanischen Autohersteller komplett zum Erliegen gebracht. Von dem Ausstand während der beiden Tagesschichten seien alle drei Werke in Südkorea betroffen gewesen, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Die Streikenden fordern vor allem höhere Löhne. Die Arbeit soll nach Angaben der Gewerkschaft in den nächsten Tagen jeweils für sechs Stunden am Tag niedergelegt werden, sofern nicht verhandelt wird. Eine vorläufige Vereinbarung zwischen dem Management und der Gewerkschaft im August war von den Beschäftigten abgelehnt worden. Zuvor hatte es bereits eine Reihe von Warnstreiks bei Hyundai gegeben. "Obschon unzufrieden mit dem vorübergehenden Produktionsstopp, werden wir weiter mit der Gewerkschaft zusammenarbeiten, um das Problem so rasch wie möglich zu lösen", hieß es in einer Firmenerklärung. (dpa)

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  • Unternehmen
    GDL will Eskalation vermeiden

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will in der anstehenden Tarifrunde mit der Deutschen Bahn eine Eskalation vermeiden. "Wir wollen verhandeln, nicht streiken", sagte GDL-Chef Claus Weselsky dem "Tagesspiegel". Alle Seiten hätten ihre Lehren aus dem zurückliegenden Tarifstreit in den Jahren 2014 und 2015 gezogen. Damals hatten neun Streiks den Zugverkehr in Deutschland weitgehend lahmgelegt. Die Stimmung bei den Mitgliedern sei zwar sehr angespannt, weil die Arbeitsbelastung nicht abgenommen habe, sagte Weselsky. Aber: «Niemand rührt die Trommel.» Die GDL hat bereits angekündigt, das Thema Überstunden ins Zentrum der Tarifrunde zu rücken. Sie will das Arbeitszeitsystem komplett umgestalten. (dpa)

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  • Unternehmen
    Aldi saniert Filialen in Großbritannien

    Aldi will in den kommenden drei Jahren rund 300 Millionen Pfund (350 Millionen Euro) zur Verschönerung von Filialen in Großbritannien investieren. Mit dem Geld sollen etwa hundert der derzeit 660 Filialen im Königreich renoviert werden, teilte Aldi mit. Zudem werde das Angebot um alkoholische Getränke und Produkte für Babys erweitert. Im kommenden Jahr will Aldi zudem 70 Filialen in Großbritannien eröffnen, wie der Discounter mitteilte. Bis 2022 soll die Zahl der Filialen auf rund 1000 wachsen. "Aldi sieht seine Investitionspläne von der britischen Entscheidung, die EU zu verlassen, nicht gefährdet", erklärte der Aldi-Chef für Großbritannien und Irland, Matthew Barnes. (AFP)

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  • Unternehmen
    Dräger kämpft mit Rohstoff-Preisen

    Der Verfall der Rohstoffpreise macht dem Medizintechnik- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk zu schaffen. "Krisen in den vergangenen 30 Jahren haben uns wenig ausgemacht", sagte Unternehmenschef Stefan Dräger der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Seit vergangenem Jahr werfe aber insbesondere der drastische Preisrückgang beim Öl das Unternehmen zurück. Vor allem Schwellenländer hätten aufgrund des niedrigen Ölpreises nur noch wenig Geld für Investitionen übrig.

    Hoffnung auf bessere Geschäfte macht sich Dräger in China. Dabei verwies er auf die Entwicklungen durch die Zwei-Kinder-Politik. Damit gab die chinesische Regierung die strikte Ein-Kind-Politik auf, die Ende der 1970er Jahre eingeführt und bei Nichteinhaltung mit Strafen belegt worden war. Drägerwerk stellt unter anderem Brutkästen und Beatmungsgeräte für Frühgeburten her. Das chinesische Gesundheitswesen wachse deutlich, sagte Dräger. (dpa)

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