Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Geldpolitik

    Euro-Hüter sieht noch Spielraum

    Die Mittel der Geldpolitik sind nach Einschätzung von EZB-Direktor Benoit Coeure noch immer nicht ausgeschöpft. "Ich würde nicht sagen, dass die Geldpolitik ihre Grenze erreicht hat", sagte das Führungsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) bei einer Anhörung im Europa-Parlament in Brüssel. Andere könnten aber ebenfalls dazu beitragen, für mehr Wachstum im Euro-Raum zu sorgen, erklärte der Euro-Währungshüter. Coeure nannte dabei insbesondere die Haushaltspolitik der Euro-Staaten. Der EZB-Rat kommt am Donnerstag kommender Woche zu seiner nächsten Ratssitzung in Frankfurt zusammen. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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