Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Mai 2017
  • Konjunktur

    Euro-Leistungsüberschuss bleibt hoch

    Der Leistungsbilanzüberschuss in der Euro-Zone hat sich im März etwas verringert, bleibt aber nahe seinem Rekordhoch. Saison- und kalenderbereinigt lag er bei 34,1 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank in Frankfurt mitteilte. Im Februar hatte es mit 37,8 Milliarden Euro den bislang höchsten Wert gegeben. Werden die Daten nicht um Kalender- und Saisoneffekte bereinigt, dann stieg der Überschuss binnen Monatsfrist von 27,8 auf 44,8 Milliarden Euro. In die Leistungsbilanz fließen neben dem Warenhandel auch alle anderen Transfers mit dem Ausland ein - von Dienstleistungen bis zur Entwicklungshilfe. (rts)

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  • Mittwoch, 23. August 2017
  • Unternehmen
    Gericht bestätigt Kartellamt zu Kaiser's

    Die Untersagung der Fusion von Kaiser's Tengelmann und Edeka durch das Bundeskartellamt im Frühjahr 2015 war rechtmäßig. Das entschied am Mittwoch das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der erste Kartellsenat wies damit die Beschwerden von Edeka und Tengelmann gegen die Entscheidung zurück. Das Kartellamt hatte Edeka die Übernahme des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann Ende März 2015 untersagt und dies mit einer befürchteten Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen begründet. Die Unternehmen beantragten daraufhin beim Wirtschaftsministerium erfolgreich eine Sondererlaubnis. Diese wiederum stufte das OLG Düsseldorf als rechtswidrig ein. Nach langem Ringen in einem Schlichtungsverfahren einigten sich Edeka und der Konkurrent Rewe schließlich darauf, Kaiser's Tengelmann aufzuteilen. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Chevron bekommt neuen Chef

    Beim US-Energiekonzern Chevron steht einem Insider zufolge überraschend ein Wechsel an der Firmenspitze an. Konzernchef John Watson werde bis Ende September von seinem Posten zurücktreten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Nachfolger wird demnach voraussichtlich der stellvertretende Verwaltungsratschef Mike Wirth. Watson verlasse seinen Posten nicht im Streit und werde wohl noch einige Zeit im Verwaltungsrat sitzen, sagte der Insider. Chevron ist einer der größten Öl- und Gaskonzerne der Welt und steht wie seine Rivalen unter Sparzwang. Wirth hat Erfahrungen im Raffineriegeschäft gesammelt, in dem auf die Kosten besonders stark geachtet wird. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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