Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 05. Januar 2016
  • Inflation

    Euro-Preise steigen schwächer als erwartet

    Die Inflation im Euroraum ist im Dezember unverändert niedrig geblieben. Nach Mitteilung von Eurostat lagen die Verbraucherpreise wie im Vormonat um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 0,3 Prozent prognostiziert. Die um Energie-, Nahrungsmittel-, Alkohol- und Tabakpreise bereinigte Kerninflationsrate verharrte im Euroraum wie erwartet auf dem Vormonatsniveau von 0,9 Prozent. Wie aus den Eurostat-Daten weiter hervorgeht, ging die konjunktursensitive Teuerungsrate von Dienstleistungen auf 1,1 Prozent zurück. Im November hatte sie 1,2 Prozent betragen und im Oktober 1,3 Prozent. Industriegüter kosteten wie im November 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (DJ)

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  • Dienstag, 25. April 2017
  • Jahreszahlen
    Streamingdienste lassen Musikbranche solide wachsen

    Dank des anhaltenden Booms der Streamingdienste verzeichnet die Musikbranche einen weiterhin deutlichen Zuwachs ihrer Einnahmen. Wie der globale Musikindustrie-Verband IFPI mitteilte, stieg der Umsatz aus Musikaufnahmen  im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar (14,4 Milliarden Euro). Es handelte sich um das zweite Jahr in Folge, in dem sich die Branche über eine Steigerung ihrer Einnahmen freuen konnte. 2015 waren die Umsätze mit 3,2 Prozent erstmals seit 1998 wieder deutlich gewachsen. Nach Angaben des Verbandes schnellten die Einnahmen aus Streamingdiensten wie Spotify, Apple Music, Tidal und Deezer im vergangenen Jahr nochmals um 60,4 Prozent im Vergleich zu 2015 in die Höhe; im Jahr davor lag der Zuwachs bei 45 Prozent. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    McDonalds-Zahlen erfreuen Anleger

    McDonald's hat zu Jahresbeginn deutlich mehr Kunden in seine Schnellrestaurants gelockt als erwartet. Die Verkäufe auf etablierter Ladenfläche - also ohne Neueröffnungen in den letzten 13 Monaten - legten weltweit um überraschend starke 4,0 Prozent zu. Auf dem schwierigen Heimatmarkt, wo die Messlatte durch die erfolgreiche Einführung des ganztägigen Frühstücks im Vorjahr hoch lag, verbuchte der Fast-Food-Riese nicht zuletzt dank neuer "Big Mac"-Varianten ein Absatzplus von 1,7 Prozent. Der Überschuss legte verglichen mit dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) zu. Die Erlöse gingen um vier Prozent zurück, was allerdings vor allem daran lag, das McDonald's verstärkt Filialen an Franchise-Partner abgibt. Insgesamt übertrafen die Zahlen die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie kletterte vorbörslich zunächst um 2,5 Prozent. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    DuPont glänzt vor Fusion mit Dow Chemical

    Ein starkes Geschäft mit Kunststoffen für die Autoindustrie sowie mit Agrarchemikalien gibt dem US-Chemiekonzern DuPont vor dem Zusammenschluss mit dem Rivalen Dow Chemical Schwung. Der operative Gewinn vor Sonderposten stieg im ersten Quartal um 29 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar. Dabei profitierte Dupont auch von einer Umstellung seines Vertriebsmodells im Agrarchemiegeschäft, das zu einer früheren Saatgutauslieferung führte, sowie von Preiserhöhungen im wichtigen Agrar-Markt Brasilien. Der Nettogewinn fiel unterdessen wegen Sonderlasten im Zusammenhang mit der Fusion mit Dow Chemical um zehn Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Covestro steigert Gewinn um 157 Prozent

    Die weltweit anhaltend starke Nachfrage nach Kunststoffen kurbeln die Geschäfte des Werkstoffherstellers Covestro an. Im ersten Quartal 2017 glänzte die börsennotierte Tochter des Bayer-Konzerns mit einem Anstieg des Nettogewinns um 157 Prozent auf knapp 470 Millionen Euro. Bei der Bewältigung der Trends um den Klimawandel, Mobilität und Urbanisierung spielten die Kunststoffe eine große Rolle, begründete das Unternehmen in einem Zwischenbericht die Entwicklung. Beim Umsatz verzeichnete Covestro, an dem Bayer noch eine Mehrheit von 53 Prozent der Anteile hält, ein Plus von rund 25 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. (dpa)

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  • Unternehmen
    Einigung im Tarifstreit bei Coca-Cola

    Nach bundesweiten Warnstreiks haben Coca-Cola und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Für dieses und nächstes Jahr bekommen die rund 8000 Beschäftigten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld, wie die NGG mitteilte. Für 2017 ist eine Entgelterhöhung von 2,2 Prozent für alle Tarifmitarbeiter und Auszubildenden geplant, wie beide Seiten mitteilten. Im kommenden Jahr sollen untere und mittlere Lohngruppen monatlich 100 Euro mehr erhalten, die drei oberen Gehaltsgruppen sowie Auszubildende 50 Euro. Zudem erhöht das Unternehmen den Arbeitnehmerzuschuss um 200 Euro auf insgesamt 1000 Euro pro Jahr. Das Urlaubsgeld steigt auf 30 Euro je Urlaubstag. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Volvo schafft Gewinnsprung

    Der schwedische Lkw- und Baumaschinenhersteller Volvo fährt die Früchte seines jahrelangen Sparkurses ein. Im ersten Quartal kletterte der Betriebsgewinn überraschend stark um rund 58 Prozent auf sieben Milliarden schwedischer Kronen (etwa 730 Millionen Euro), wie der Volkswagen- und Daimler-Rivale mitteilte. Experten hatten mit 5,3 Milliarden Kronen gerechnet. Zugleich spürt der Konzern eine unerwartet hohe Nachfrage. Zum Jahresanfang gingen elf Prozent mehr Aufträge für Lastwagen ein als vor Jahresfrist. Analysten hatten mit einem Zuwachs von sieben Prozent gerechnet. Zudem habe die zuletzt schwächelnde Nachfrage nach Baumaschinen in China wieder Fahrt aufgenommen, erklärte das Management. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Puma startet fulminant ins Jahr

    Der Sportartikelhersteller Puma ist mit einem Gewinnsprung in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Konzernergebnis habe sich im ersten Quartal mit 49,6 Millionen Euro fast verdoppelt, wie der Adidas-Konkurrent mitteilte. Puma hatte bereits Mitte April vorläufige Zahlen für das Quartal genannt und dank der guten Entwicklung die Jahresprognose erhöht. So stieg der Umsatz um 18 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Damit wurde erstmals die Milliardenmarke erreicht. Dabei trugen alle Regionen zum Wachstum bei; Umsatztreiber war erneut das Geschäft mit Schuhen. Wie Puma weiter mitteilte, konnte das Unternehmen Ausrüsterverträge für zwei weitere bekannte Fußballclubs abschließen. Ab der Saison 2018/19 stattet Puma den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sowie den französischen Klub Olympique Marseille aus. Bislang ist Puma Ausrüster unter anderem von Borussia Dortmund. (dpa)

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