Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 05. Januar 2016
  • Inflation

    Euro-Preise steigen schwächer als erwartet

    Die Inflation im Euroraum ist im Dezember unverändert niedrig geblieben. Nach Mitteilung von Eurostat lagen die Verbraucherpreise wie im Vormonat um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 0,3 Prozent prognostiziert. Die um Energie-, Nahrungsmittel-, Alkohol- und Tabakpreise bereinigte Kerninflationsrate verharrte im Euroraum wie erwartet auf dem Vormonatsniveau von 0,9 Prozent. Wie aus den Eurostat-Daten weiter hervorgeht, ging die konjunktursensitive Teuerungsrate von Dienstleistungen auf 1,1 Prozent zurück. Im November hatte sie 1,2 Prozent betragen und im Oktober 1,3 Prozent. Industriegüter kosteten wie im November 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (DJ)

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  • Donnerstag, 01. September 2016
  • Konjunktur
    Chinas Industrie überrascht

    Die chinesische Industrie ist im August unerwartet in Schwung gekommen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 50,4 Punkte von 49,9 Zählern im Juli. Damit stieg der Wert über die Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Analysten hatten im Schnitt mit 49,9 Punkten gerechnet. Die Dienstleister in China verlangsamten dagegen ihr Wachstum im Berichtsmonat.

    Chinas Wirtschaft leidet unter schwächelnden Investitionen und einer Abkühlung auf dem Immobilienmarkt. Im zweiten Quartal fiel das Wachstum zwar besser aus als erwartet, lag aber kaum über dem Niveau, das zuletzt während der Finanzkrise 2009 erreicht worden war. (rts)

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