Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 05. Januar 2016
  • Inflation

    Euro-Preise steigen schwächer als erwartet

    Die Inflation im Euroraum ist im Dezember unverändert niedrig geblieben. Nach Mitteilung von Eurostat lagen die Verbraucherpreise wie im Vormonat um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 0,3 Prozent prognostiziert. Die um Energie-, Nahrungsmittel-, Alkohol- und Tabakpreise bereinigte Kerninflationsrate verharrte im Euroraum wie erwartet auf dem Vormonatsniveau von 0,9 Prozent. Wie aus den Eurostat-Daten weiter hervorgeht, ging die konjunktursensitive Teuerungsrate von Dienstleistungen auf 1,1 Prozent zurück. Im November hatte sie 1,2 Prozent betragen und im Oktober 1,3 Prozent. Industriegüter kosteten wie im November 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (DJ)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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