Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 05. Januar 2016
  • Inflation

    Euro-Preise steigen schwächer als erwartet

    Die Inflation im Euroraum ist im Dezember unverändert niedrig geblieben. Nach Mitteilung von Eurostat lagen die Verbraucherpreise wie im Vormonat um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 0,3 Prozent prognostiziert. Die um Energie-, Nahrungsmittel-, Alkohol- und Tabakpreise bereinigte Kerninflationsrate verharrte im Euroraum wie erwartet auf dem Vormonatsniveau von 0,9 Prozent. Wie aus den Eurostat-Daten weiter hervorgeht, ging die konjunktursensitive Teuerungsrate von Dienstleistungen auf 1,1 Prozent zurück. Im November hatte sie 1,2 Prozent betragen und im Oktober 1,3 Prozent. Industriegüter kosteten wie im November 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (DJ)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Konjunktur
    Steigende Kreditvergabe an Firmen

    Die Kreditvergabe an Unternehmen zieht im Zuge der EZB-Geldschwemme immer mehr an. Banken vergaben im April 2,4 Prozent mehr Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsektors als noch vor Jahresfrist, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Mitte 2009. Im März hatte der Zuwachs bei 2,3 Prozent gelegen. An Privathaushalte im Währungsraum reichten die Geldhäuser im April ebenfalls 2,4 Prozent mehr aus. Aktuell werden Wertpapiere im monatlichen Volumen von 60 Milliarden Euro erworben. Die in Deutschland umstrittenen Transaktionen will die EZB noch bis mindestens Ende Dezember fortsetzen. Dann soll das Gesamtprogramm einen Umfang von 2,28 Billionen Euro erreichen. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 stieg im April um 4,9 Prozent. Volkswirte hatten mit 5,2 Prozent gerechnet. Zur Geldmenge M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr. (rts)

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  • Notenbanken
    Fed-Mitglied für weitere Zinsanhebungen

    Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht und muss die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams. Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. (rts)

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  • Luftfahrt
    British Airways noch mit vereinzelnen Problemen

    Auch zu Wochenbeginn müssen Flugreisende in Großbritannien noch mit vereinzelten Behinderungen wegen des Computerproblems bei British Airways (BA) rechnen. Der Londoner Flughafen Heathrow, das wichtigste Luftverkehrs-Drehkreuz Europas, teilte mit, es gebe immer noch einige Störungen bei BA. Die Fluggesellschaft selbst kündigte über Twitter an, sie wolle ab Montag alle geplanten Flüge vom Flughafen London-Gatwick wieder aufnehmen. Die Langstreckenflüge von Heathrow sollten ebenfalls wie geplant starten, Kurzstreckenflüge ab Heathrow zum großen Teil. Am Sonntag hatte die Airline einen Teil ihrer geplanten Flüge nach zuvor massiven Ausfällen wieder aufgenommen, Hunderte Passagiere mussten aber immer noch stundenlange Verzögerungen in Kauf nehmen. Wegen eines Zusammenbruchs seiner Computersysteme hatte BA am Samstag alle Flüge am Londoner Flughafen Heathrow gestrichen. (rts)

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