Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 06. Januar 2016
  • Konjunktur

    Europas Dienstleister legen zu

    Die Geschäfte der Dienstleister in der Eurozone entwickeln sich zum Jahresende 2015 zufriedenstellend. Der Einkaufsmanagerindex verharrte im Dezember zwar bei 54,2 Zählern, wie das Markit-Institut zu seiner Umfrage unter 2000 Unternehmen mitteilte. Das Konjunkturbarometer liegt jedoch bereits seit fast zweieinhalb Jahren über der Marke von 50 Punkten, ab der es Wachstum in diesem Sektor signalisiert. Ein Grund für die robuste Entwicklung sei die gute Binnenkonjunktur in Deutschland, hieß es. Der Einkaufsmanagerindex für die deutschen Dienstleister erreichte im Dezember mit 56,0 Zählern den höchsten Wert seit knapp anderthalb Jahren. Auch in Italien, Spanien und Irland zeigen sich die Dienstleister zuversichtlicher, in Frankreich dagegen ging der entsprechende Teilindex zurück. (rts)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Quartalszahlen
    Fußball-EM lässt Puma jubeln

    Dank der Fußball-EM in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden in Herzogenaurach. Das Puma-Trikot trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. (dpa)

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  • Unternehmen
    VW verkauft wieder mehr Autos

    Volkswagen hat den Absatz im Juni trotz des Abgasskandals gesteigert. Im vergangenen Monat legten die weltweiten Auslieferungen der Marke VW um 4,7 Prozent auf 492.800 Fahrzeuge zu, wie die Wolfsburger mitteilten. Dies war das erste Plus seit Januar. Grund für den Zuwachs im Juni war vor allem ein starkes Absatzplus von fast einem Viertel in China. In den USA, wo im vergangenen September die Abgasmanipulation aufgeflogen war, sackten die Verkaufszahlen dagegen um ein Fünftel ab. In Europa war der Absatz stabil. Seit Jahresbeginn schrumpften die Auslieferungen der Marke VW um 0,7 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. (rts)

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  • Unternehmen
    Richter verknackt Solarworld zu Millionenstrafe

    Der Bonner Solarkonzern Solarworld soll knapp 800 Millionen Dollar (etwa 727 Millionen Euro) an den US-Siliziumlieferanten Hemlock zahlen. Das habe in erster Instanz das zuständige Gericht in Michigan entschieden, teilte Solarworld mit. Solarworld werde Rechtsmittel einlegen. Konzernchef Frank Asbeck bekräftigte, er sehe für Hemlock in Deutschland keine Durchsetzungsmöglichkeit ihrer Forderung. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um nicht abgenommenes Silizium. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Bayer steigert Gewinn deutlich

    Gut laufende Geschäfte mit neuen Medikamenten haben dem Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,38 Milliarden Euro - 18,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz ging von April bis Juni wegen negativer Wechselkurseffekte um 1,4 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen wäre der Umsatz um 2,3 Prozent gestiegen. Zum milliardenschweren Übernahme-Poker um den US-Saatgutspezialisten Monsanto hielt sich Bayer bedeckt. Im Bericht zum zweiten Quartal wurde die Rekordofferte für Monsanto in Höhe von zuletzt rund 64 Milliarden US-Dollar mit keinem Wort erwähnt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. (DJ)

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