Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Zentralbanken

    Eurosystem fährt Anleihekäufe etwas zurück

    Die Zentralbanken des Eurosystems haben ihre Wertpapierankäufe in der Woche zum 5. Februar 2016 wieder auf das Normalvolumen zurückgefahren, nachdem in den Wochen zuvor etwas höhere Käufe stattgefunden hatten. Die Wertpapierbestände erhöhten sich um 15,615 (Vorwoche: 17,998) Milliarden Euro. Damit liegen die Käufe wieder bei dem üblichen Wochenvolumen von rund 15 Milliarden Euro. Über den Jahreswechsel hatten die Zentralbanken ihre Käufe wegen der niedrigen Liquidität ausgesetzt, um allzu große Verzerrungen zu vermeiden. Zum Ausgleich hatten sie ihre Ankäufe unmittelbar vor Weihnachten erhöht und auch nach dem Jahreswechsel etwas höhere Käufe getätigt. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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