Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Chemie

    Evonik erwartet Gewinnrückgang

    Der Chemieriese Evonik geht nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus im vergangenen Jahr wieder vom Gas. 2016 erwartet der Konzern Rückgänge beim operativen Gewinn und beim Umsatz. Der operative Gewinn - das bereinigte Ebitda - werde voraussichtlich auf 2 bis 2,2 Milliarden Euro sinken, teilte der Konzern mit. Im vergangenen Jahr erzielte Evonik noch einen operativen Gewinn von 2,47 Milliarden. Der Konzern, der den Löwenanteil seiner Gewinne mit Zusatzmitteln für die Tiernahrung einfährt, erwarte ungeachtet eines Mengenwachstums rückläufige Verkaufspreise für seine Produkte. Im vierten Quartal sanken die Erlöse leicht auf 3,2 Milliarden Euro nach 3,23 im Vorjahr. Der operative Gewinn verbesserte sich von 446 auf 501 Millionen Euro. (rts)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können.

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