Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. März 2016
  • Chemie

    Evonik erwartet Gewinnrückgang

    Der Chemieriese Evonik geht nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus im vergangenen Jahr wieder vom Gas. 2016 erwartet der Konzern Rückgänge beim operativen Gewinn und beim Umsatz. Der operative Gewinn - das bereinigte Ebitda - werde voraussichtlich auf 2 bis 2,2 Milliarden Euro sinken, teilte der Konzern mit. Im vergangenen Jahr erzielte Evonik noch einen operativen Gewinn von 2,47 Milliarden. Der Konzern, der den Löwenanteil seiner Gewinne mit Zusatzmitteln für die Tiernahrung einfährt, erwarte ungeachtet eines Mengenwachstums rückläufige Verkaufspreise für seine Produkte. Im vierten Quartal sanken die Erlöse leicht auf 3,2 Milliarden Euro nach 3,23 im Vorjahr. Der operative Gewinn verbesserte sich von 446 auf 501 Millionen Euro. (rts)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im Mai auf 10,1 Prozent gesunken. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte und der niedrigste Stand seit Juli 2011, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte. 16,267 Millionen Menschen waren in den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung zuletzt ohne Job. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten waren 21,084 Millionen Männer und Frauen arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 8,6 Prozent. Die niedrigste Quote meldete Tschechien mit 4,0 Prozent, die höchste Griechenland (24,1 Prozent nach jüngsten Zahlen vom März). (dpa)

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  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

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  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

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