Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Schmiergeld-Skandal

    Ex-Siemens-Finanzvorstand will zahlen

    Der Technologiekonzern Siemens könnte bald das letzte Kapitel bei der Aufarbeitung des milliardenschweren Schmiergeld-Skandals schließen. Der frühere Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger ist zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro bereit, wie aus der Einladung zur Siemens-Hauptversammlung im Januar hervorgeht. Damit sollen die Rechtsstreitigkeiten mit dem früheren Manager beendet werden. Neubürger erkenne die ihm vorgeworfenen Pflichtverletzungen damit nicht an, hieß es. Neubürger war in erster Instanz zur Zahlung von 15 Millionen Euro verurteilt worden, ging dagegen jedoch in Berufung. Eine Fortführung der gerichtlichen Auseinandersetzung könnte noch lange Zeit andauern und für Siemens einen weiteren erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand mit sich bringen, hieß es in der Erläuterung des Vergleichsvorschlags, dem die Aktionäre noch zustimmen müssen. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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