Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Schmiergeld-Skandal

    Ex-Siemens-Finanzvorstand will zahlen

    Der Technologiekonzern Siemens könnte bald das letzte Kapitel bei der Aufarbeitung des milliardenschweren Schmiergeld-Skandals schließen. Der frühere Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger ist zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro bereit, wie aus der Einladung zur Siemens-Hauptversammlung im Januar hervorgeht. Damit sollen die Rechtsstreitigkeiten mit dem früheren Manager beendet werden. Neubürger erkenne die ihm vorgeworfenen Pflichtverletzungen damit nicht an, hieß es. Neubürger war in erster Instanz zur Zahlung von 15 Millionen Euro verurteilt worden, ging dagegen jedoch in Berufung. Eine Fortführung der gerichtlichen Auseinandersetzung könnte noch lange Zeit andauern und für Siemens einen weiteren erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand mit sich bringen, hieß es in der Erläuterung des Vergleichsvorschlags, dem die Aktionäre noch zustimmen müssen. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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