Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Schmiergeld-Skandal

    Ex-Siemens-Finanzvorstand will zahlen

    Der Technologiekonzern Siemens könnte bald das letzte Kapitel bei der Aufarbeitung des milliardenschweren Schmiergeld-Skandals schließen. Der frühere Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger ist zur Zahlung von 2,5 Millionen Euro bereit, wie aus der Einladung zur Siemens-Hauptversammlung im Januar hervorgeht. Damit sollen die Rechtsstreitigkeiten mit dem früheren Manager beendet werden. Neubürger erkenne die ihm vorgeworfenen Pflichtverletzungen damit nicht an, hieß es. Neubürger war in erster Instanz zur Zahlung von 15 Millionen Euro verurteilt worden, ging dagegen jedoch in Berufung. Eine Fortführung der gerichtlichen Auseinandersetzung könnte noch lange Zeit andauern und für Siemens einen weiteren erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand mit sich bringen, hieß es in der Erläuterung des Vergleichsvorschlags, dem die Aktionäre noch zustimmen müssen. (dpa)

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  • Samstag, 27. August 2016
  • Konjunktur
    Kräftiges Gewinnplus in Chinas Industrie

    Chinas Industriefirmen haben ihre Gewinne im Juli deutlich gesteigert. Das Plus von elf Prozent auf umgerechnet insgesamt 70 Milliarden Euro war das stärkste seit März, wie die nationale Statistikbehörde mitteilte. Ihren Angaben zufolge profitierten die Firmen zwar von anziehenden Umsätzen und sinkenden Kosten. Eine deutliche Erholung der Nachfrage sei bislang aber nicht zu erkennen. Im Zeitraum von Januar bis Juli lagen die Gewinne 6,9 Prozent über dem Wert vor Jahresfrist. Besonders stark war der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe, während es bei Bergbaufirmen einen Einbruch gab. (rts)

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