Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. Juli 2014
  • Konjunktur

    Exporte befeuern irische Wirtschaft

    Die irische Wirtschaft hat im ersten Quartal stark zugelegt. Zwischen Januar und März stieg das Bruttoinlandsprodukt dank anziehender Exporte um 2,7 Prozent zum Vorquartal, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Ende 2013 war die Wirtschaft um 0,1 Prozent geschrumpft und damit deutlich geringer als ursprünglich mit minus 2,3 Prozent gemeldet. In der Folge korrigierten die Statistiker auch die BIP-Daten für das Gesamtjahr 2013. Nach der aktualisierten Berechnung wuchs die Wirtschaft um 0,2 Prozent, nachdem zuvor ein Schrumpfen um 0,3 Prozent veranschlagt worden war.    

    Irland war unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft, hat diesen inzwischen aber wieder verlassen. Es gilt als Musterland unter den Krisenstaaten der Euro-Zone. Im Juni war die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken. (rts)

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  • Dienstag, 28. Februar 2017
  • Jahresbilanz
    Salzgitter fährt Nettogewinn ein

    Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist im vergangenen Jahr unter dem Strich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen habe 2016 einen Nettogewinn von 56,8 Millionen Euro eingefahren nach einem Verlust von 56 Millionen im Jahr davor, teilten die Niedersachsen mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 29,6 Millionen Euro gerechnet. Salzgitter profitierte von Kostensenkungen und den sich in der zweiten Jahreshälfte stabilisierenden Stahlpreisen. Vor Steuern steht nach den vorläufigen Zahlen ein Gewinn von 53,2 Millionen Euro in den Büchern. Vor einem Jahr waren es gerade mal 4,1 Millionen. Für 2017 peilt Salzgitter einen Vorsteuergewinn von 100 bis 150 Millionen Euro an. Der Konzernumsatz solle auf rund neun Milliarden Euro klettern, nachdem er im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls beim Stahl auf 7,9 Milliarden von 8,6 Milliarden geschrumpft war. (rts)

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  • Autoindustrie
    Airbag-Skandal erreicht Autobauer

    Im US-Rechtsstreit um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata geraten zunehmend auch Autokonzerne unter Druck. Sammelkläger werfen mehreren Herstellern eine Mitschuld vor. Die Klägeranwälte reichten neue Unterlagen beim zuständigen Gericht in Miami ein, um die Anschuldigungen zu erhärten. Die Vorwürfe stützen sich nun auf interne Dokumente von Toyota, Ford, Honda und Nissan. Sie sollen belegen, dass die Konzerne bewusst Sicherheitsrisiken in Kauf nahmen, um Kosten zu sparen. Bei einem der Unternehmen etwa sei ein Airbag von Takata bereits im Jahr 2009 als "tödliche Waffe" bezeichnet worden. Auch den deutschen Branchenriesen BMW haben die Anwälte im Verdacht. Die Autobauer sehen sich dagegen selbst als Geschädigte von Takata. Die Firma hatte eingeräumt, die Hersteller mit gefälschten Testberichten über Risiken hinweggetäuscht zu haben. (dpa)

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  • Unternehmen
    Hochtief erhöht nach Gewinnsprung Dividende

    Der größte deutsche Baukonzern Hochtief zahlt nach einer Gewinnsteigerung 2016 seinen Aktionären eine deutlich höhere Dividende. Der um Einmaleffekte bereinigte operative Konzerngewinn sei im Geschäftsjahr 2016 dank Zuwächsen in Amerika, Australien und Europa um 37 Prozent auf 361 Millionen Euro gestiegen, teilte der Konzern in Düsseldorf mit. Die Aktionäre, darunter der spanische Mutterkonzern ACS, sollen eine Dividende von 2,60 Euro je Aktie erhalten. Für 2015 hatte Hochtief zwei Euro je Anteilsschein gezahlt. Im laufenden Jahr peilt Hochtief mit einem Auftragsbestand von 43,1 (Vorjahr: 36) Milliarden Euro im Rücken einen operativen Konzerngewinn von 410 bis 450 Millionen Euro an, das entspricht einer Steigerung von 13 bis 25 Prozent gegenüber 2016. Zudem erwartet Hochtief ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie schwächelt

    Die Industrieproduktion in Japan ist im Januar überraschend gesunken. Das Wirtschaftsministerium machte dafür vor allem eine Abschwächung der Ausfuhren japanischer Autos in die USA verantwortlich. Die Produktion sank den amtlichen Daten zufolge zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. Dies ist der kräftigste Rückgang seit Mai 2016. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gerechnet. Die Daten zeigen, dass die Entwicklung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter auf wackligen Beinen steht. (rts)

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