Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Finanzen

    Fed-Rekordbetrag an US-Finanzministerium

    Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte dem Finanzministerium erneut eine Rekordsumme für das abgelaufene Jahr überwiesen haben. Für 2015 seien laut Mitteilung 97,7 Milliarden Dollar überwiesen worden. Im Jahr davor lag die Summe bei 96,9 Milliarden Dollar, was ebenfalls ein Rekord war. Die Fed betonte, dass der Betrag vorläufig sei und das er möglicherweise noch angepasst werden müsse. Die Notenbank deckt ihre Kosten mit einer Vielzahl von Einnahmequellen. So fließen der Fed unter anderem Zinsen aus umfangreichen Portfolios an Anleihen und anderen Assets zu. Das Geld, was am Ende nach Abzug aller entstandenen Kosten übrig bleibt, überweist die Notenbank nach Washington. (DJ)

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  • Mittwoch, 31. August 2016
  • Konjunktur
    US-Privatwirtschaft schafft viele Stellen

    Die US-Unternehmen haben im August ihren Personalbestand kräftig aufgestockt. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP berichtete, entstanden gegenüber dem Vormonat 177.000 Stellen. Analysten hatten ein Plus von 180.000 Jobs vorausgesagt. Im Juli waren unter dem Strich 194.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 15.000 mehr als ursprünglich gemeldet. "Das Jobwachstum im August war stabil und auf der Linie der jüngsten Monate, während sich die Konsumbedingungen verbessern", sagte Ahu Yildirmaz, Chef der ADP-Forschungsabteilung. "Einige Schwächen in der Güterindustrie wurden von den starken Stellenzuwächsen im Dienstleitungsbereich kompensiert." Der ADP-Bericht stützt sich auf etwas über 400.000 US-Unternehmen mit rund 23 Millionen Beschäftigten und gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag vorgelegt wird. Er umfasst nur die Beschäftigung in der Privatwirtschaft, während der offizielle Bericht auch den Staatsbereich einschließt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Deutsche Wirtschaft bremst im dritten Quartal

    Das Brexit-Votum bremst nach Ansicht der DIW-Forscher die Erholung der deutschen Wirtschaft schon im Sommer. Das Bruttoinlandsprodukt werde im laufenden dritten Quartal zwar um 0,3 Prozent steigen, sagte das Berliner Institut voraus. Dies sei aber weniger als das Wachstum von 0,7 Prozent im Winter und 0,4 Prozent im Frühjahr. Derzeit entwickle sich die Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" vielerorts robust. Allerdings dürfte die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, das Geschäft der deutschen Exporteure bereits kurzfristig merklich dämpfen. "Nach der Brexit-Entscheidung ist die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten extrem gestiegen", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. (rts)

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  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt niedrig

    Die Inflation im Euroraum kommt trotz aller Bemühungen der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht in Fahrt. Im August verharrte die jährliche Inflationsrate bei 0,2 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit einer leichten Steigerung der Jahresrate auf 0,3 Prozent gerechnet. Schon im Juli waren die Lebenshaltungskosten mit einer Jahresrate von nur 0,2 Prozent gestiegen.

    Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise ausspart, gab sogar leicht nach. Diese ohne die Preise von Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak berechnete Kernrate sank im Jahresvergleich von 0,9 auf 0,8 Prozent. Die Ökonomen hatten mit einer stabilen Rate von 0,9 Prozent gerechnet. (DJ)

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  • Unternehmen
    Haniel dampft Prognose ein

    Der Duisburger Familienholding Haniel setzt die Schwäche des Rohstoffhändlers ELG unvermindert zu. Daher dampfte der Vorstand sein Umsatzziel für 2016 ein. Trotz der guten Entwicklung beim Spezialversandhändler Takkt und der Hygiene-Tochter CWS-Boco erwarte er nun eine "schlechtere organische Umsatzentwicklung als prognostiziert", sagte Haniel-Chef Stephan Gemkow. Bislang war er von einer Stagnation ausgegangen. Beim operativen Ergebnis rechnet Gemkow aber unverändert mit einer deutlichen Verbesserung im Vergleich zu 2015.

    Haniel verbuchte im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Euro während das operative Ergebnis um sechs Prozent auf 115 Millionen Euro stieg. Nach Steuern blieben 25 Millionen Euro nach einem Verlust von 21 Millionen im Vorjahreszeitraum.

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  • Konjunktur
    Einzelhändler bejubeln den Juli

    Die deutschen Einzelhändler haben im Juli einen überraschenden Umsatzsprung verbucht. Wie das Statistische Bundesamt vorläufig mitteilte, stiegen die Erlöse nach Abzug der Inflation auf Monatssicht um 1,7 Prozent. Zuwächse in dieser Höhe waren zuletzt im Januar 2014 und November 2013 erzielt worden. Ökonomen hatten für Juli nur ein Umsatzplus von 0,5 Prozent prognostiziert. Für Juni wurde der monatliche Rückgang um 0,6 Prozent bestätigt. (DJ)

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