Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 17. Juli 2017
  • Banken

    Fed brummt BNP Paribas Strafe auf

    Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat der französischen Bank BNP Paribas eine Millionenstrafe auferlegt. Grund seien Verstöße gegen Bestimmungen beim Devisenhandel, teilte die Fed mit. Die Geldbuße belaufe sich auf 246 Millionen Dollar. Die Zentralbank wirft dem Kreditinstitut unter anderem Mängel bei der Aufsicht und Kontrolle von Händlern vor. Im Mai hatte das Geldhaus zur Beilegung einer Untersuchung von Devisengeschäften 350 Millionen Dollar an die New Yorker Bankenaufsicht gezahlt. Die Aufseher warfen der Bank vor, durch mangelnde Anleitung mehr als einem Dutzend Händlern und Verkäufern erlaubt zu haben, in der US-Metropole und an anderen wichtigen Handelsplätzen Wechselkurspreise zu manipulieren. (rts)

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  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • Unternehmen
    Conti will bei Here einsteigen

    Der vor zwei Jahren von den Autokonzernen Daimler, BMW und Audi übernommene Kartendienst Here erweitert laut einem Medienbericht seinen Investorenkreis. Der Autozulieferer Continental werde voraussichtlich 8 bis 10 Prozent der Anteile übernehmen, berichtet das "Manager Magazin". Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, zitiert das Magazin Unternehmenskreise. Der Vertrag solle im September unterzeichnet werden. Ein Conti-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Here gilt als Spezialist für sehr präzise Internetkarten. Daimler, BMW und Audi hatten für das Unternehmen insgesamt 2,8 Milliarden Euro bezahlt. Inzwischen haben sich auch der Chiphersteller Intel und ein chinesisches Investorentrio an Here beteiligt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Chemiebranche erwartet 2017 bessere Geschäfte

    Deutschlands Chemiebranche erwartet nach einem starken ersten Halbjahr noch bessere Geschäfte für 2017. Erneut setzte der Branchenverband VCI seine Prognose für das laufende Jahr herauf. "Wir erwarten auch für die zweite Jahreshälfte anhaltend gute Geschäfte im In- und Ausland", sagte VCI-Präsident Kurt Bock laut Mitteilung. Der Umsatz soll nun um 5 Prozent auf 194 Milliarden Euro steigen. Zuletzt hatte der VCI ein Plus von 3,5 Prozent vorausgesagt. Deutschlands drittgrößter Industriezweig profitiert von der anziehenden Konjunktur und höheren Ölpreisen. Dank der starken Nachfrage können die Unternehmen höhere Rohstoffkosten an Kunden weitergeben. (dpa)

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  • Unternehmen
    Easyjet gründet Tochter in Österreich

    Easyjet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet, mit der sich der britische Billigflieger auch nach dem Brexit Zugang zum EU-Luftraum sichern will. Nach dem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei die neue Airline Easyjet Europe mit Sitz in Wien "ab sofort im Einsatz", teilte das Unternehmen mit. Das erste Flugzeug von Easyjet Europe sei am Morgen von London nach Wien geflogen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    ABB kämpft mit Gegenwind

    Der Elektrokonzern ABB kommt nicht auf Touren. Höhere Rohstoffpreise und Überkapazitäten in der Branche drückten den operativen Gewinn im zweiten Quartal 2017 um sieben Prozent auf 1,042 Milliarden Dollar, wie das Schweizer Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich verdiente ABB zwar mehr. Der Anstieg des Reingewinns um 29 Prozent auf 525 Millionen Dollar war aber vor allem geringeren Restrukturierungskosten geschuldet. Analysten hatten mit 580 Millionen Dollar etwas mehr erwartet. Auch der kurzfristige Ausblick des Siemens-Rivalen fiel durchwachsen aus. Die Konjunkturlage und die geopolitischen Entwicklungen sorgten weiterhin für ein unsicheres Umfeld, hieß es. 2017 werde ein Übergangsjahr. Konzernchef Ulrich Spiesshofer will nun weiter an der Sparschraube drehen. (rts)

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