Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 16. März 2016
  • Quartalszahlen

    FedEx trägt schwer an TNT

    Die Übernahme des niederländischen Rivalen TNT Express lastet schwer auf dem Ergebnis des US-Paketdienstes FedEx. Das Nettoergebnis ging im Quartal per Ende Februar um fast ein Fünftel auf 507 Millionen Dollar zurück, teilte FedEx nach US-Börsenschluss mit. Neben den Kosten für den laufenden 4,9 Milliarden Dollar schweren TNT-Kauf setzte dem Rivalen der Deutschen Post noch ein Vergleich mit Auftragnehmern der Bodenverkehrs-Tochter in einem Rechtsstreit zu. Ohne diese Sonderposten lag der Gewinn je Aktie dank Einsparungen bei 2,51 Dollar und damit deutlich über den Erwartungen der Analysten, die mit 2,34 Dollar je Anteilsschein gerechnet hatten. Der Umsatz legte um 8,5 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar zu. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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