Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 27. Februar 2015
  • Unternehmen

    Fiat Chrysler ruft Hunderttausende Autos zurück

    Fiat Chrysler hat in den USA wegen eines Defekts an der Benzinpumpe 467.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Wegen des Problems könne der Motor der Autos während der Fahrt ausgehen, teilte das Unternehmen mit. Möglicherweise springe das Fahrzeug auch gar nicht erst an. Meldungen über Unfälle oder Verletzungen lägen nicht vor, ergänzte das Unternehmen. Von dem Rückruf sind etwa 338.000 Autos in den USA betroffen, 18.000 Fahrzeuge in Kanada, 10.000 in Mexiko und die restlichen etwa 99.000 Autos stammten aus anderen Ländern. Bei den Wagen handele es sich um die Modelle Dodge Durangos aus 2012 und 2013 sowie Jeep Grand Cherokees aus dem Jahr 2011. (DJ)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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