Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 27. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Firmenpleiten auf tiefstem Stand seit 15 Jahren

    Die Zahl der Firmenpleiten ist einem Medienbericht zufolge im ablaufenden Jahr auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren zurückgegangen. Die "Bild"-Zeitung berichtete unter Berufung auf Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), 2014 dürften hierzulande voraussichtlich 23.730 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das seien neun Prozent weniger als im Vorjahr. Die wirtschaftlichen Schäden summierten sich auf  26,1 Milliarden Euro, den niedrigsten Wert seit gut zehn Jahren. Als Hauptgründe für den Rückgang werden die bessere Eigenkapitalausstattung der Betriebe und die hohe Konsumfreude der Verbraucher genannt. Die starke Binnenkonjunktur mache sich vor allem bei Dienstleistern, dem Handel und in der Bauwirtschaft bemerkbar. Für das kommende Jahr erwartet der Kreditversicherer Euler Hermes allerdings eine Wende zum Schlechteren: Er sagt einen Anstieg der Firmenpleiten um zwei Prozent voraus. (rts)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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