Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Verkehr

    Förderung für E-Pkw kommt

    Das Bundeskanzleramt dringt einem Medienbericht zufolge auf die zügige Verabschiedung eines neuen Förderprogramms für Elektroautos. Bei einem Treffen von Staatssekretären am 18. Januar solle über Förderinstrumente und deren Finanzierung beraten werden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Im Februar solle dann eine Einigung etwa auf Kaufanreize oder Sonderabschreibungen stehen, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise. Verkehrsminister Alexander Dobrindt sagte der Zeitung, in den derzeitigen Beratungen stünden weder direkte Kaufprämien noch Mineralölsteuererhöhung oder Bonus-Malus-Regelungen zur Debatte. (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen