Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Unternehmen

    Ford baut Hunderte Stellen in Europa ab

    Der US-Autobauer Ford will trotz Rückkehr in die Gewinnzone in Europa Hunderte Jobs streichen. Der Konzern verkündete einen Sparplan, um die Kosten in Verwaltung und Vertrieb um jährlich 200 Millionen US-Dollar (183 Mio Euro) zu senken. Dafür habe Ford ein Programm aufgelegt, bei dem Mitarbeiter freiwillig das Unternehmen verlassen können, hieß es in einer Mitteilung. Ford erwarte, dass "Hunderte" Beschäftigte das Angebot annehmen werden, vor allem in Großbritannien und Deutschland, sagte ein Sprecher. Welche Gegenleistung sie vom Unternehmen dafür bekämen, hänge von Faktoren wie Alter und Betriebszugehörigkeit ab. Ford hat nach mehreren verlustreichen Jahren in Europa gerade erst wieder schwarze Zahlen auf dem Kontinent geschrieben. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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