Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 31. Januar 2016
  • Unternehmen

    Foxconn und Staatsfonds ringen um Sharp

    Beim angeschlagenen Elektronikkonzern Sharp könnten diese Woche die Weichen für eine Rettung gestellt werden. Der Apple-Zulieferer Foxconn rechnet bis Freitag mit einer Entscheidung über sein Übernahmeangebot. Er sei sehr zuversichtlich, sagte der Chef des Konzerns, Terry Gou, auf einer Veranstaltung in Taipei. "Wir gehen davon aus, dass unser Angebot und unsere Bedingungen viel besser sind als die unserer Konkurrenten." Der japanische Staatsfonds INCJ bemüht sich ebenfalls um eine Rettung von Sharp und erwägt eine Kapitalspritze von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro. Ein Beschluss steht noch aus, wie der Fonds mitteilte. Sharp kämpft derzeit an mehreren Fronten. Viele einst erfolgsverwöhnte japanische Firmen aus der Branche haben in den vergangenen Jahren kräftig Marktanteile etwa an Apple und Samsung verloren. (rts)

    +
  • Sonntag, 26. Februar 2017
  • Unternehmen
    Neun Filialen von Strauss Innovation weiter offen

    Bei der insolventen Warenhauskette Strauss Innovation dauert die Abwicklung länger als ursprünglich geplant. Neun der einst 57 Filialen bleiben auch im März noch geöffnet, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters auf Nachfrage mitteilte. Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Geschäfte bis Ende Februar zu schließen. Wo es noch genug Ware gebe und es der Mietvertrag erlaube, werde auch im März zunächst noch weiter verkauft, sagte der Sprecher. Dies gelte für die Filialen in Dortmund-Hombruch, Dresden-Blasewitz, Düsseldorf (Aachener Straße), Essen-City, Hamburg-Altona, Hilden, Kaiserslautern, Moers und Ratingen. Ein genaues Schließungsdatum für die einzelnen Filialen stehe noch nicht fest. Dies richte sich nach dem Verlauf des Abverkaufs der Ware, sagte der Sprecher. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen