Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 31. Januar 2016
  • Unternehmen

    Foxconn und Staatsfonds ringen um Sharp

    Beim angeschlagenen Elektronikkonzern Sharp könnten diese Woche die Weichen für eine Rettung gestellt werden. Der Apple-Zulieferer Foxconn rechnet bis Freitag mit einer Entscheidung über sein Übernahmeangebot. Er sei sehr zuversichtlich, sagte der Chef des Konzerns, Terry Gou, auf einer Veranstaltung in Taipei. "Wir gehen davon aus, dass unser Angebot und unsere Bedingungen viel besser sind als die unserer Konkurrenten." Der japanische Staatsfonds INCJ bemüht sich ebenfalls um eine Rettung von Sharp und erwägt eine Kapitalspritze von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro. Ein Beschluss steht noch aus, wie der Fonds mitteilte. Sharp kämpft derzeit an mehreren Fronten. Viele einst erfolgsverwöhnte japanische Firmen aus der Branche haben in den vergangenen Jahren kräftig Marktanteile etwa an Apple und Samsung verloren. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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