Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 31. Januar 2016
  • Unternehmen

    Foxconn und Staatsfonds ringen um Sharp

    Beim angeschlagenen Elektronikkonzern Sharp könnten diese Woche die Weichen für eine Rettung gestellt werden. Der Apple-Zulieferer Foxconn rechnet bis Freitag mit einer Entscheidung über sein Übernahmeangebot. Er sei sehr zuversichtlich, sagte der Chef des Konzerns, Terry Gou, auf einer Veranstaltung in Taipei. "Wir gehen davon aus, dass unser Angebot und unsere Bedingungen viel besser sind als die unserer Konkurrenten." Der japanische Staatsfonds INCJ bemüht sich ebenfalls um eine Rettung von Sharp und erwägt eine Kapitalspritze von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro. Ein Beschluss steht noch aus, wie der Fonds mitteilte. Sharp kämpft derzeit an mehreren Fronten. Viele einst erfolgsverwöhnte japanische Firmen aus der Branche haben in den vergangenen Jahren kräftig Marktanteile etwa an Apple und Samsung verloren. (rts)

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