Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Foxconn will weniger für Sharp bezahlen

    Der Apple-Auftragsfertiger Foxconn versucht laut Medienberichten, den Kaufpreis für den japanischen Elektronik-Konzern Sharp zu drücken. Das von Foxconn ursprünglich vorgelegte Angebot war über 600 Milliarden Yen (4,8 Milliarden Euro) schwer. Das Angebot umfasste unter anderem die Übernahme neuer Aktien von Sharp im Wert von 489 Milliarden Yen. Nach Informationen der japanischen Zeitung "Yomiuri" will Foxconn diesen Teil des Deals nun um 10 bis 20 Prozent drücken. Die Nachrichtenagentur Jiji berichtete ohne Angabe von Quellen, Foxconn wolle rund 100 Milliarden Yen weniger ausgeben. Sharp hatte der Übernahme bereits vor knapp vier Wochen zugestimmt. Doch wenige Stunden danach trat Foxconn auf die Bremse und verwies auf neu entdeckte finanzielle Risiken. (dpa)

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  • Donnerstag, 22. Juni 2017
  • Staatsdefizit
    Bundestag gibt grünes Licht für Schuldentilgung Portugals

    Der Bundestag hat den Weg dafür frei gemacht, dass Portugal einen Teil seiner Kredite vorzeitig an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen kann. Das Berliner Parlament billigte die Aussetzung der sogenannten Parallelitätsklausel. Damit können die Portugiesen eine Summe von rund 9,4 Milliarden Euro an den IWF zahlen, ohne parallel dazu auch Schulden bei den europäischen Geldgebern begleichen zu müssen. Im Jahr 2011 hatten EU und IWF das Land mit insgesamt 78 Milliarden Euro vor dem Bankrott bewahrt. Nach umfassenden Spar- und Reformmaßnahmen steht Portugal mittlerweile finanziell wieder auf eigenen Beinen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Insider: Bombardier will in Deutschland 2200 Stellen streichen

    Der kanadische Bahnproduzent Bombardier will nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens im Zuge der Sanierung rund 2200 Stellen in Deutschland abbauen. Diese Zahl gelte in der Unternehmensführung als realistisch, sagte der Insider. Derzeit hat Bombardier-Deutschland rund 8500 Beschäftigte. Der stärkste Stellenabbau sei in den Werken Hennigsdorf bei Berlin sowie Görlitz vorgesehen. Damit wolle sich der Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag befassen. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor berichtet, es gehe um 2700 Stellen. Auch kompletten Standorten drohe das Aus. Das dementierte Bombardier: Standortschließungen stünden nicht zur Debatte, sagte ein Sprecher. Zum Stellenabbau wollte er sich nicht äußern. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern liefen. (rts)

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  • Unternehmen
    Qatar Airways will bei American Airlines einsteigen

    Qatar Airways bereitet eine Beteiligung an der größten US-Fluggesellschaft American Airlines vor. Wie American Airlines mitteilte, hat der Qatar-Chef im Gespräch mit seinem American-Airlines-Kollegen Interesse am Kauf eines etwa 10-prozentigen Anteils geäußert. Qatar Airways ist bereits mit gut 20 Prozent an der europäischen Luftfahrt-Holding IAG mit British Airways und Iberia beteiligt. (dpa)

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  • Konjunktur
    Macron-Sieg beflügelt Geschäftsklima

    Nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl ist die Stimmung in der französischen Wirtschaft so gut wie seit knapp sechs Jahren nicht mehr. Das Barometer kletterte um Juni um einen Zähler auf 106 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit Juli 2011. In der Baubranche und bei den Einzelhändlern hellte sich das Klima auf. In der Industrie gab das Barometer dagegen überraschend um einen Punkt nach auf 108 Zähler. Macron hatte sich im Mai in der Stichwahl klar gegen Marine Le Pen vom rechtsradikalen Front National durchgesetzt. Viele Unternehmer erwarten von ihm wirtschaftsfreundliche Reformen, um die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone nach jahrelanger Schwäche wieder auf Kurs zu bringen. (rts)

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  • Unternehmen
    Takata-Aktie stürzt weiter ab

    Nach Berichten über eine bevorstehende Insolvenz hat die Aktie des angeschlagenen japanischen Airbag-Produzenten Takata weiter dramatisch verloren. Der Kurs an der Börse in Tokio stürzte um mehr als 52 Prozent ab. Vergangene Woche war nach mehreren Presseberichten über eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz an der Tokioter Börse der Handel mit Takata-Aktien ausgesetzt worden. Seitdem verlor die Aktie die Hälfte ihres Wertes. Während das Unternehmen erklärte, es sei noch "nichts entschieden", erwarten die Aktionäre eine Entscheidung noch vor der Hauptversammlung am kommenden Dienstag. Takata kämpft seit mittlerweile mehreren Jahren mit den Folgen eines Skandals um explodierende Airbags. (AFP)

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