Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Foxconn will weniger für Sharp bezahlen

    Der Apple-Auftragsfertiger Foxconn versucht laut Medienberichten, den Kaufpreis für den japanischen Elektronik-Konzern Sharp zu drücken. Das von Foxconn ursprünglich vorgelegte Angebot war über 600 Milliarden Yen (4,8 Milliarden Euro) schwer. Das Angebot umfasste unter anderem die Übernahme neuer Aktien von Sharp im Wert von 489 Milliarden Yen. Nach Informationen der japanischen Zeitung "Yomiuri" will Foxconn diesen Teil des Deals nun um 10 bis 20 Prozent drücken. Die Nachrichtenagentur Jiji berichtete ohne Angabe von Quellen, Foxconn wolle rund 100 Milliarden Yen weniger ausgeben. Sharp hatte der Übernahme bereits vor knapp vier Wochen zugestimmt. Doch wenige Stunden danach trat Foxconn auf die Bremse und verwies auf neu entdeckte finanzielle Risiken. (dpa)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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