Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 25. März 2016
  • Staatshaushalt

    Frankreich senkt Defizit 2015 stärker als geplant

    Frankreich hat sein Staatsdefizit im vergangenen Jahr stärker reduziert als zunächst gedacht. Allerdings waren die Schulden des Landes noch nie so hoch. Wie das französische Statistikamt mitteilte, lag der Fehlbetrag im Staatshaushalt 2015 bei 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das war die kleinste Lücke seit der weltweiten Finanzkrise 2008. Angepeilt und der EU zugesagt hatte Frankreich ein Defizit von 3,8 Prozent. Trotz der besseren Entwicklung reißt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone nach Deutschland erneut die EU-Defizitgrenze von maximal drei Prozent. 2017 soll Frankreich sie wieder einhalten. Der Schuldenberg wuchs indes im letzten Jahr auf den Rekordwert von 95,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes an. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 95,3 Prozent. (rts)

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  • Donnerstag, 28. Juli 2016
  • Quartalszahlen
    Credit Suisse schreibt überraschend Gewinn

    Die Credit Suisse hat im zweiten Quartal überraschend gut abgeschnitten. Die zweitgrößte Schweizer Bank erwirtschaftete von April bis Juni einen Gewinn von 170 Millionen Franken, wie das Institut mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Verlust von knapp 200 Millionen Franken vorhergesagt. Vor einem Jahr stand noch ein Überschuss von 1,05 Milliarden Franken zu Buche. Die Bank sei auf gutem Weg, das für Ende 2016 angestrebte Sparziel zu erreichen oder zu übertreffen, hieß es. Beim Neugeld-Wachstum hielt der Schwung des ersten Quartals an. Bei reichen Privatkunden und Profi-Anlegern sammelte das Institut im abgelaufenen Quartal insgesamt 11,3 Milliarden Franken ein.

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  • Verbraucher
    Briten verlieren Vertrauen

    Die Stimmung der britischen Verbraucher ist nach dem Brexit-Votum kräftig gesunken. Der Index für das Verbrauchervertrauen des Instituts YouGov und des Centre for Economics and Business Research (CEBR) fiel im Juli um fast fünf Punkte auf 106,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. "Die Öffentlichkeit ist immer noch mit dem Verarbeiten des EU-Referendums beschäftigt, aber das Verbrauchervertrauen ist einen Monat nach der Abstimmung eindeutig auf Talfahrt gegangen", erklärte YouGov am Donnerstag. Die Briten sorgten sich vor allem um den Wert ihrer Eigenheime. Dies könne sich stark auf den Immobiliensektor und die gesamte Wirtschaft auswirken, warnte CEBR-Direktor Scott Corfe. Zuvor hatten bereits andere Umfragen einen Einbruch des britischen Verbrauchervertrauens ergeben. Das überraschende Votum der Briten für einen EU-Austritt Ende Juni hat die britische Wirtschaft so stark abstürzen lassen wie seit den Nachwehen der globalen Finanzkrise Anfang 2009 nicht mehr. Viele Ökonomen gehen davon aus, dass Großbritannien deshalb in ein Konjunkturtal abgleitet. Experten erwarten daher, dass die britische Notenbank zur Stützung der Wirtschaft im August die Zinsen weiter senken und die Geldschleusen weiter öffnen wird. (rts)

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  • Unternehmen
    Samsung steigert Gewinn dank Galaxy S7

    Dank des Erfolgs seines neuen Smartphone-Spitzenmodells Galaxy S7 hat Marktführer Samsung seinen Gewinn im zweiten Quartal 2016 erneut gesteigert. Der Überschuss stieg im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 5,85 Billionen Won (etwa 4,7 Mrd Euro), wie das südkoreanische Technologieunternehmen mitteilt. Wie schon im ersten Quartal sprach Samsung von einer starken Nachfrage für die Modelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge, die beide im März auf den Markt gebracht wurden. Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Apple-Konkurrent, dass die Nachfrage nach Smartphones und Tablet-Computern bei schärferem Wettbewerb weiter steigen werde. (dpa)

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