Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Konjunktur

    Frankreichs Arbeitslosigkeit erreicht Rekord

    Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist im Dezember wieder gestiegen. Mit einem Anstieg zum Vormonat um 0,4 Prozent auf 3,59 Millionen wurde ein neues Rekordhoch erreicht, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Zahl um 2,6 Prozent höher. Das Arbeitsministerium veröffentlicht keine Quote.

    Staatspräsident Francois Hollande hat die Senkung der Arbeitslosigkeit in Frankreich zu einem der wichtigsten Ziele seiner Amtszeit erklärt. Aber seit seinem Amtsantritt 2012 stieg die Arbeitslosigkeit beständig und erreichte historische Höchstwerte. Im dritten Quartal 2015 lag die Arbeitslosenquote bei 10,6 Prozent, der höchste Stand seit 18 Jahren. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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