Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. August 2014
  • Konjunktur

    Frankreichs Industrie wächst leicht

    Das Produzierende Gewerbe in Frankreich hat im Juni etwas Boden gut gemacht. Die Betriebe aus der Industrie, dem Energiesektor und dem Bergbau stellten 1,3 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das nationale Statistikamt Insee am Freitag mitteilte. Dies ist zwar etwas mehr als von Ökonomen erwartet, allerdings gab es im gesamten zweiten Quartal einen Rückgang um 0,5 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt sich, dass es bei den Unternehmen noch nicht richtig rund läuft: Zum Juni 2013 sank die Produktion um zwei Prozent. Auch die Aussichten sind nicht so rosig: Das Barometer der französischen Notenbank für das Geschäftsklima der Industrie sank von Juni auf Juli von 97 auf 96 Punkte. Für das laufende dritte Quartal erwarten die Zentralbanker, dass die gesamte Wirtschaft um 0,2 Prozent wächst. Frankreich hinkt derzeit vielen Euro-Partnern konjunkturell hinterher. (rts)

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  • Dienstag, 24. Mai 2016
  • Wettbewerb
    Peking: Wollen Stahlexporte bremsen

    Der chinesische Stahlverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die Regierung in Peking kurbele den Stahlexport an. Die chinesischen Stahlausfuhren seien wegen der höheren internationalen Nachfrage, der Erholung der Weltwirtschaft und der besseren Wettbewerbsfähigkeit gestiegen, erklärte der Branchenverband. Die Regierung halte die Unternehmen nicht an, einen Großteil ihrer Produktion im Ausland zu verkaufen. Vielmehr wolle sie sogar die Exporte bremsen und habe dazu etwa Ausfuhrzölle für einige Produkte erhöht oder Vergünstigungen gekürzt. China ist der weltweit größte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. Die Europäische Union und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. (rts)

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  • Bieterkampf
    Henkel buhlt um Shampoo-Marke

    Der Konsumgüterkonzern Henkel mischt Insidern zufolge im Bieterwettstreit um den Shampoo-Hersteller Vogue International mit. Die Düsseldorfer hätten in einer ersten Runde ein Gebot für die Firma mit Sitz in Florida abgegeben, ebenso wie Unilever, L'Oreal und weitere Unternehmen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Vogue könnte demnach mit 2,5 bis drei Milliarden Dollar bewertet werden. Vergangenes Jahr zog Henkel im Rennen um den Shampoo-Hersteller Wella den Kürzeren. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble gab dem Parfümhersteller Coty den Vorzug. (rts)

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