Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 29. Januar 2016
  • Konjunktur

    Französische Wirtschaft wächst stark

    Die französische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gewachsen. Damit zog das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes so stark an wie seit vier Jahren nicht mehr, wie das nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. Im Jahr 2014 war Frankreichs Wirtschaft nur um 0,2 Prozent gewachsen.    Mit 1,1 Prozent Wachstum liegt das Land indes unterhalb des Durchschnitts der Eurozone - hier wird für 2015 mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet. Finanzminister Michel Sapin bezeichnete das vergangene Jahr als ein "Jahr des Aufschwungs", der sich 2016 fortsetzen werde. Die Schaffung neuer Jobs sei eine "Priorität" der Regierung.  Sapin verwies zudem auf ein Wachstum von 0,2 Prozent im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Die Franzosen hätten nach den blutigen Anschlägen im November mit 130 Toten "nicht den Kopf hängen lassen". Die Exporte zogen den Statistikern zufolge im gesamten Jahr um 5,9 Prozent an, die Importe stiegen um 6,1 Prozent. (AFP)

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  • Dienstag, 22. August 2017
  • Unternehmen
    Provident Financial in Turbulenzen

    Die zweite Gewinnwarnung innerhalb weniger Wochen und der Rücktritt des Vorstandschefs haben Anleger von Provident Financial auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktien brachen um 60,3 Prozent auf ein Neun-Jahres-Tief von 693,50 Pence ein und waren der mit Abstand größte Verlierer im Londoner Auswahlindex "Footsie". Der Eigenheimfinanzierer senkte erneut seine Ergebnisprognose für dieses Jahr, will keine Dividende mehr bezahlen und setzte Firmenchef Peter Crook vor die Tür. Zudem will die britischen Finanzaufsicht FCA ein Produkt des Konzerns unter die Lupe nehmen. Der Hypothekenfinanzierer ist auf die Vermittlung von Darlehen für Schuldner mit geringer Bonität ("Subprime") spezialisiert. Provident Financial hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, fällige Raten einzutreiben. Zudem ging das Kreditvolumen in den vergangenen Monaten zurück. (rts)

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  • Versicherungen
    Zurich plant Stellenstreichungen

    Der Versicherer Zurich prüft einen weiteren Stellenabbau in der Schweiz. Der Konzern wolle Funktionen wie Finanzen und Controlling straffen, erklärte ein Sprecher. Es sei aber zu früh zu sagen, wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein würden. Zuvor hatte das Online-Portal "Finews" berichtet, dass Zurich intern die Streichung von rund 200 Stellen angekündigt habe. Konzernchef Mario Greco hatte das Sparziel im November 2016 angehoben und will die Kosten bis zum Jahr 2019 um 1,5 Milliarden US-Dollar drücken. (rts)

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  • Halbjahreszahlen
    Gewinn bei Zooplus stagniert

    Der Internethändler für Heimtierbedarf, Zooplus, hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Anlaufkosten für neue Lager und zusätzliche Personalkosten drückten den Gewinn vor Steuern jedoch auf das Niveau des Vorjahres. Haupttreiber des Umsatzwachstums war das nachhaltige Stammkundengeschäft, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. Die Jahresprognose bestätigte Zooplus. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um 21 Prozent auf 517 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit rund 5,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Den leichten Rückgang der Rohmarge von 24,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 24,5 Prozent begründete Zooplus mit einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Im Gesamtjahr erwartet Zooplus weiterhin Umsatzerlöse von mindestens 1,125 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn in der Spanne von 17 bis 22 Millionen Euro. (DJ)

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