Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 29. Januar 2016
  • Konjunktur

    Französische Wirtschaft wächst stark

    Die französische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gewachsen. Damit zog das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes so stark an wie seit vier Jahren nicht mehr, wie das nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. Im Jahr 2014 war Frankreichs Wirtschaft nur um 0,2 Prozent gewachsen.    Mit 1,1 Prozent Wachstum liegt das Land indes unterhalb des Durchschnitts der Eurozone - hier wird für 2015 mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet. Finanzminister Michel Sapin bezeichnete das vergangene Jahr als ein "Jahr des Aufschwungs", der sich 2016 fortsetzen werde. Die Schaffung neuer Jobs sei eine "Priorität" der Regierung.  Sapin verwies zudem auf ein Wachstum von 0,2 Prozent im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Die Franzosen hätten nach den blutigen Anschlägen im November mit 130 Toten "nicht den Kopf hängen lassen". Die Exporte zogen den Statistikern zufolge im gesamten Jahr um 5,9 Prozent an, die Importe stiegen um 6,1 Prozent. (AFP)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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