Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 29. Januar 2016
  • Konjunktur

    Französische Wirtschaft wächst stark

    Die französische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gewachsen. Damit zog das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes so stark an wie seit vier Jahren nicht mehr, wie das nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. Im Jahr 2014 war Frankreichs Wirtschaft nur um 0,2 Prozent gewachsen.    Mit 1,1 Prozent Wachstum liegt das Land indes unterhalb des Durchschnitts der Eurozone - hier wird für 2015 mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet. Finanzminister Michel Sapin bezeichnete das vergangene Jahr als ein "Jahr des Aufschwungs", der sich 2016 fortsetzen werde. Die Schaffung neuer Jobs sei eine "Priorität" der Regierung.  Sapin verwies zudem auf ein Wachstum von 0,2 Prozent im letzten Quartal des vergangenen Jahres. Die Franzosen hätten nach den blutigen Anschlägen im November mit 130 Toten "nicht den Kopf hängen lassen". Die Exporte zogen den Statistikern zufolge im gesamten Jahr um 5,9 Prozent an, die Importe stiegen um 6,1 Prozent. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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