Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 11. Oktober 2014
  • Unternehmen

    GE-Sparte erwägt Milliarden-Übernahme

    Der Finanzarm des US-Mischkonzerns General Electric (GE) erwägt einem Medienbericht zufolge die Übernahme des Hubschrauber-Leasinganbieters Milestone Aviation. Der Kaufpreis könnte mehr als 2,5 Milliarden Dollar betragen, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen. Derzeit führten die beiden Unternehmen Gespräche über eine mögliche Transaktion. Milestone schmiede zudem Pläne für einen Börsengang. Eine Übernahme von Milestone Aviation würde das Angebot von GE Capital Aviation Services (GECAS) um den Bereich Hubschrauber-Leasing erweitern. GECAS gehört zu den größten Leasinggebern für Flugzeuge weltweit. Eine Milestone-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Bei GE war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (rts)

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  • Mittwoch, 18. Januar 2017
  • Unternehmen
    HSBC verlegt wegen Brexit Teile nach Paris

    Rückschlag für das deutsche Finanzzentrum Frankfurt: Europas größte Bank HSBC will nach einem EU-Abschied Großbritanniens einen Teil ihrer Aktivitäten nach Paris verlagern. Etwa 20 Prozent der Handelsumsätze würden nach dem Brexit in die französische Hauptstadt gehen, kündigte Konzernchef Stuart Gulliver am Mittwoch am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos an. "Wir gehen nicht dieses Jahr und vielleicht auch nicht nächstes Jahr", sagte Gulliver. "Wir gehen in etwa zwei Jahren, wenn der Brexit wirksam ist." HSBC habe alle notwendigen Lizenzen für solch einen Schritt. Nach dem Brexit-Entscheid im Juni 2016 hatte die Bank von etwa 1000 Jobs gesprochen, die aus London abwandern könnten.

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  • Unternehmen
    DB fährt positives Betriebsergebnis ein

    Die Deutsche Bahn hat 2016 nach einem Verlustjahr wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente der bundeseigene Konzern 1,8 Milliarden Euro, wie Bahnchef Rüdiger Grube bekanntgab. Damit hat das Unternehmen wieder das Niveau von 2014 erreicht. 2015 hatte die Bahn noch einen operativen Verlust von 154 Millionen Euro verbucht. Unterm Strich musste sie damals sogar ein Minus von 1,31 Milliarden Euro ausweisen. Das lag vor allem an Abschreibungen auf den Schienengüterverkehr. Die Bahn habe nun "die Trendwende geschafft", sagte Grube angesichts der besseren Zahlen. "Hierauf wollen wir 2017 aufbauen und uns weiter steigern." Ziel sei es, die Bahn "jeden Tag für unsere Kunden ein Stück besser und attraktiver zu machen". In Sachen Pünktlichkeit sei das 2016 bereits gelungen. Im Fernverkehr sei der Anteil pünktlicher Züge von 74,4 Prozent (2015) auf 78,9 Prozent gestiegen. Das selbstgesteckte Ziel von 80 Prozent wurde damit allerdings verfehlt. Im Regionalverkehr lag die Pünktlichkeitsquote bei 94,8 Prozent (Vorjahr: 94,2 Prozent) und im Güterverkehr bei 76,0 Prozent (Vorjahr: 72,8 Prozent). Nach der Definition der Bahn ist ein Zug noch pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten zu spät ankommt. (dpa)

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