Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 09. August 2014
  • Unternehmen

    GM sammelt Anträge wegen tödlicher Autounfälle

    Im Zusammenhang mit tödlichen Autounfällen wegen defekter Zündschlösser sind bei dem Entschädigungsfonds von General Motors innerhalb einer Woche 63 Anträge von Hinterbliebenen eingegangen. Das sind fast fünf Mal mehr als die 13 Todesfälle, die der US-Konzern eingeräumt hat. Die Rechtmäßigkeit der Anträge werde nun geprüft, sagte der Verwalter des Fonds, Kenneth Feinberg. 65 Entschädigungsanträge seien wegen Verletzungen gestellt worden. Der Fonds nimmt seit dem 1. August und noch bis Ende des Jahres Anträge entgegen. Feinberg zufolge sollen die Familien von Todesopfern wahrscheinlich mindestens eine Million Dollar erhalten.Der Zündschloss-Skandal ist besonders brisant, weil der Defekt im Konzern schon seit Jahren bekannt war, GM aber erst Anfang 2014 deswegen 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen hat. Bei den Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und elektronische Systeme wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags abschalten. Wegen diverser Defekte hat GM in diesem Jahr insgesamt rund 30 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert. (rts)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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