Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. Januar 2016
  • Konjunktur

    Gastgewerbe kräftig im Aufwind

    Das deutsche Gastgewerbe hat im vorigen Jahr wohl den höchsten Umsatzanstieg seit mindestens 20 Jahren geschafft. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) rechnet damit, dass die Erlöse um mindestens vier Prozent geklettert sind. "2015 war definitiv besser als erwartet - dank der stabilen Konjunktur und der guten Konsumstimmung", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. "Ich bin zuversichtlich, dass eine Vier vorm Komma stehen wird." Die Branche ist auch optimistisch für 2016, sorgt sich aber um sinkende Gewinne wegen des Mindestlohns. Dank der spendablen Verbraucher und Preiserhöhungen haben Hoteliers und Gastronomen in den ersten elf Monaten 2015 ihre nominalen Umsätze um 4,2 Prozent gesteigert. Für das Gesamtjahr hatte der Dehoga im Sommer nur ein Plus von 2,5 Prozent veranschlagt. Die offiziellen Daten werden Mitte Februar veröffentlicht. (rts)

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  • Mittwoch, 25. Mai 2016
  • Fusionen
    Stada spricht mit CVC über Verkauf

    Stada spricht mit dem Finanzinvestor CVC über eine mögliche Übernahme des Arzneimittelherstellers. Das hessische Unternehmen könnte dabei mit rund 3,7 Milliarden Euro bewertet werden, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Stada-Chef Hartmut Retzlaff habe sich zu ersten Treffen mit CVC zusammengefunden, es gebe aber keine Garantie für eine Transaktion. Stada und CVC wollten sich dazu nicht äußern. Bei dem Generikahersteller war kürzlich der aktivistische Investor Active Ownership (AOC) mit fünf Prozent eingestiegen. Er wollte unter anderem den vor allem aus Apothekern und Ärzten bestehenden Aufsichtsrat des Unternehmens umbauen. (rts)

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  • Schifffahrt
    Geschäfte für deutsche Werften laufen gut

    Weltweit bricht die Schiffbauindustrie fast zusammen, doch die Geschäfte der deutschen Werften laufen gut. In den ersten vier Monaten des Jahres gingen bei den heimischen Schiffbauern Aufträge über neun Schiffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro ein, teilte der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) mit. Darin sind die Bestellungen der malaysischen Genting Group über zehn Schiffe im Wert von 3,5 Milliarden Euro noch nicht enthalten, weil dieser Auftrag erst im Mai erteilt wurde. Hingegen wurden global bis Ende April nur 114 Schiffe im Wert von 11,3 Milliarden Euro in Auftrag gegeben. Damit setzt sich der Abwärtstrend im internationalen Schiffbau verschärft fort. Zwischen 2013 und 2015 halbierten sich die Bestelleingänge gemessen an der Zahl der Schiffe. Im vergangenen Jahr wurden Aufträge über 1400 Schiffe erteilt, 2013 waren es noch mehr als 2800.

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  • Zulassungszahlen
    Nutzfahrzeug-Boom in Europa hält an

    Die Lastwagen-Verkäufe in Europa legen weiter zu. Im April stieg die Zahl der Neuzulassungen in der EU gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 195.013 Lastwagen, Lieferwagen und Busse, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Damit sei der Absatz den 16. Monat in Folge gestiegen. Besonders gefragt waren schwere Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 16 Tonnen. Der Absatz stieg um 22,2 Prozent. Leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen, die den größten Anteil an den Lastwagenverkäufen haben, legten um 13,6 Prozent zu. Seit Anfang des Jahres war der Nutzfahrzeug-Absatz in der EU um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Als Gründe für den Boom nannten Branchenvertreter zuletzt die gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa, den Erneuerungsbedarf der Flotten, insbesondere in Südeuropa, sowie das niedrige Zinsniveau. Außerhalb von Europa sieht es allerdings deutlich weniger rosig aus: Die schwierige Lage in wichtigen Märkten wie Nordamerika, dem Mittleren Osten, Brasilien und Indonesien hatte den Autobauer Daimler - einen der größten Lkw-Bauer der Welt - vergangene Woche dazu gezwungen, seine Absatz- und Gewinnerwartungen für seine Lastwagensparte deutlich zu senken. (dpa)

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  • Kooperation
    Toyota steigt bei Uber ein

    Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstanbieter Uber ein. Über die Zusammenarbeit mit Uber wolle Toyota seinen Kunden neue "sichere, bequeme und attraktive Mobilitätsdienste" anbieten, hieß es in einer Erklärung. Darin war auch die Rede von einer strategischen Investition Toyotas in nicht genannter Höhe. Nahezu zeitgleich gab der deutsche Autobauer Volkswagen seine Zusammenarbeit mit dem Uber-Konkurrenten Gett bekannt. VW erklärte, dafür 300 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) investieren zu wollen. Pioniere in dieser Hinsicht sind beide Autobauer nicht: Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte bereits im März ihre Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienstanbieter Lyft bekanntgegeben. (AFP)

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