Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. Januar 2016
  • Konjunktur

    Gastgewerbe kräftig im Aufwind

    Das deutsche Gastgewerbe hat im vorigen Jahr wohl den höchsten Umsatzanstieg seit mindestens 20 Jahren geschafft. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) rechnet damit, dass die Erlöse um mindestens vier Prozent geklettert sind. "2015 war definitiv besser als erwartet - dank der stabilen Konjunktur und der guten Konsumstimmung", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. "Ich bin zuversichtlich, dass eine Vier vorm Komma stehen wird." Die Branche ist auch optimistisch für 2016, sorgt sich aber um sinkende Gewinne wegen des Mindestlohns. Dank der spendablen Verbraucher und Preiserhöhungen haben Hoteliers und Gastronomen in den ersten elf Monaten 2015 ihre nominalen Umsätze um 4,2 Prozent gesteigert. Für das Gesamtjahr hatte der Dehoga im Sommer nur ein Plus von 2,5 Prozent veranschlagt. Die offiziellen Daten werden Mitte Februar veröffentlicht. (rts)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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