Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 14. November 2014
  • Unternehmen

    Gazprom-Gewinn bricht um 92 Prozent ein

    Der Gewinn des russischen Gasmonopolisten Gazprom ist für die ersten neun Monate des Jahres um rund 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Zwischen Januar und September hat der vom Kreml gesteuerte Konzern russischen Agenturen zufolge einen Überschuss von 35,8 Milliarden Rubel (etwa 618 Millionen Euro) verbucht. Der Umsatz stieg zwischen Januar und September auf 2,8 Billionen Rubel. Das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Hauptgrund für den Gewinneinbruch sei, dass Gazprom eine Reserve von 256,9 Milliarden Rubel bilden musste, um noch ausstehende Schulden von Kunden abzufedern, hieß es. 179 Milliarden Rubel entfielen allein auf die Gasschulden der Ukraine, die bis Ende des Jahres umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro zurückzahlen muss. (dpa)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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