Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 14. November 2014
  • Unternehmen

    Gazprom-Gewinn bricht um 92 Prozent ein

    Der Gewinn des russischen Gasmonopolisten Gazprom ist für die ersten neun Monate des Jahres um rund 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Zwischen Januar und September hat der vom Kreml gesteuerte Konzern russischen Agenturen zufolge einen Überschuss von 35,8 Milliarden Rubel (etwa 618 Millionen Euro) verbucht. Der Umsatz stieg zwischen Januar und September auf 2,8 Billionen Rubel. Das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Hauptgrund für den Gewinneinbruch sei, dass Gazprom eine Reserve von 256,9 Milliarden Rubel bilden musste, um noch ausstehende Schulden von Kunden abzufedern, hieß es. 179 Milliarden Rubel entfielen allein auf die Gasschulden der Ukraine, die bis Ende des Jahres umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro zurückzahlen muss. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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