Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Geldspritze aus Schweden für VW

    Das Geld kann VW gut gebrauchen: Die schwedische Lkw-Tochter Scania zahlt Volkswagen für das vergangene Jahr eine Dividende von 9,6 Milliarden schwedischen Kronen - umgerechnet rund 1,03 Milliarden Euro. Das sagte ein VW-Sprecher in Wolfsburg. In den Jahren 2013 und 2014 hatte Scania keine Dividende gezahlt. Mit der Dividendenzahlung spiegele sich der große Erfolg von Scania wider, sagte der Sprecher. Der Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen kostet den VW-Konzern Milliarden. Volkswagen hatte für Kosten des Skandals bereits rund 6,7 Milliarden Euro zurückgestellt, vor allem für Rückrufe. Daneben drohen aber weitere Milliardenkosten, etwa wegen Klagen. (dpa)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Staatsfinanzen
    Ratingagentur Fitch stuft Griechenland hoch

    Nach S&P und Moody's hat sich nun auch die dritte große Ratingagentur Fitch erfreut über die Entwicklung in Griechenland gezeigt. Fitch stufte die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten am Freitag auf "B-" nach zuvor "CCC" hoch. Der Ausblick bleibt "positiv". Die politischen Risiken seien gesunken und das Wirtschaftswachstum nachhaltig, erklärte die Agentur zur Begründung. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. S&P hatte den Rating-Ausblick für Griechenland im Juli auf "positiv" von "stabil" erhöht und im Juni Moody's das Rating auf "Caa2" von "Caa3". Damals hatte sich die Eurogruppe darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus einem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. (rts)

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  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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