Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Geldspritze aus Schweden für VW

    Das Geld kann VW gut gebrauchen: Die schwedische Lkw-Tochter Scania zahlt Volkswagen für das vergangene Jahr eine Dividende von 9,6 Milliarden schwedischen Kronen - umgerechnet rund 1,03 Milliarden Euro. Das sagte ein VW-Sprecher in Wolfsburg. In den Jahren 2013 und 2014 hatte Scania keine Dividende gezahlt. Mit der Dividendenzahlung spiegele sich der große Erfolg von Scania wider, sagte der Sprecher. Der Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen kostet den VW-Konzern Milliarden. Volkswagen hatte für Kosten des Skandals bereits rund 6,7 Milliarden Euro zurückgestellt, vor allem für Rückrufe. Daneben drohen aber weitere Milliardenkosten, etwa wegen Klagen. (dpa)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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