Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 12. Juli 2014
  • Übernahme

    Generika-Riesen planen Milliardendeal

    Der US-Generikahersteller Mylan steht Insidern zufolge vor der Übernahme eines milliardenschweren Medikamenten-Portfolios von Abbott Laboratories. Die Gespräche seien in einer späten Phase, sagten mehrere damit Vertraute. Es gehe um etablierte Arzneien von Abbott in Europa, für die Mylan mehrere Milliarden Dollar zahlen wolle. Der Deal könnte es Mylan auch erlauben, den steuerlichen Sitz aus den USA ins Ausland zu verlegen, sagten einige der Insider. Zuletzt hatten mehrere Pharmafirmen ihren Steuersitz ins Ausland verlegt, um ihre Steuerlast zu senken. (rts)

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  • Donnerstag, 24. August 2017
  • Konjunktur
    Spanische Wirtschaft mit höherem Wachstum

    Die spanische Wirtschaft kommt immer besser auf Touren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,9 Prozent, wie aus endgültigen Daten des Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Zu Jahresbeginn war das Plus mit 0,8 Prozent noch einen Tick niedriger ausgefallen. Spanien ist nach langen Krisenjahren mittlerweile eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Währungsunion. In der Währungsunion insgesamt legte das BIP im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zu. Zu den Stützen der spanischen Wirtschaft gehören florierende Exporte und die verbesserte Kauflaune der Verbraucher. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Tele Columbus bestätigt Jahresziele

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat im zweiten Quartal weitere Kunden hinzugewonnen. Sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn legten zu. Die Ziele für das laufende Jahr bekräftigte das SDax-Unternehmen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 3,7 Prozent auf 124 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp 6 Prozent auf 62,4 Millionen Euro zu. Das Unternehmen gewann in dem Zeitraum 14.000 Internet- und 15.000 Telefonie-Verträge hinzu. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunden kletterte im Quartal auf 17,8 Euro von 17,0 Euro im ersten Quartal. (DJ)

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  • Unternehmen
    Toyota könnte Stahlpreise belasten

    Der Autokonzern Toyota wird seinen Zulieferern in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres voraussichtlich niedrigere Stahlpreise ermöglichen. Der Preis soll im Zeitraum von Oktober bis März um rund 5000 Yen (39 Euro) pro Tonne fallen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Es wäre der erste Preisrückgang dieser Art seit eineinhalb Jahren. Toyota werde seine Zulieferer demnächst informieren. Toyota verhandelt die Preise mit Stahlherstellern wie Nippon Steel und Sumitomo Metal alle sechs Monate neu. Der Autobauer kauft dann große Mengen zum vereinbarten Preis ein und verkauft sie an die Zulieferer. Die Abschlüsse von Toyota mit der Stahlindustrie haben üblicherweise Signalwirkung für andere Hersteller, auch über die Autobranche hinaus. (DJ)

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