Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 20. Oktober 2014
  • Kirch-Prozess

    Gericht gibt Deutsche-Bank-Chef Schonfrist

    Schonfrist für Jürgen Fitschen: Das Landgericht München will Insidern zufolge erst im kommenden Jahr entscheiden, ob es dem Co-Chef der Deutschen Bank den Prozess macht. Die Strafkammer gebe den insgesamt fünf angeschuldigten Spitzenbankern nun bis zum 31. Dezember Zeit für ihre Stellungnahmen zur Anklage wegen versuchter Justiztäuschung, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen. Das Gericht wollte sich zu der Frist nicht äußern. Fitschen, seine Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann und zwei weitere frühere Top-Manager von Deutschlands größter Bank werden beschuldigt, im Rechtsstreit um die Pleite der Kirch-Mediengruppe die Unwahrheit gesagt zu haben. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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