Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 20. Oktober 2014
  • Kirch-Prozess

    Gericht gibt Deutsche-Bank-Chef Schonfrist

    Schonfrist für Jürgen Fitschen: Das Landgericht München will Insidern zufolge erst im kommenden Jahr entscheiden, ob es dem Co-Chef der Deutschen Bank den Prozess macht. Die Strafkammer gebe den insgesamt fünf angeschuldigten Spitzenbankern nun bis zum 31. Dezember Zeit für ihre Stellungnahmen zur Anklage wegen versuchter Justiztäuschung, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen. Das Gericht wollte sich zu der Frist nicht äußern. Fitschen, seine Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann und zwei weitere frühere Top-Manager von Deutschlands größter Bank werden beschuldigt, im Rechtsstreit um die Pleite der Kirch-Mediengruppe die Unwahrheit gesagt zu haben. (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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