Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Gerry Weber strebt Milliarden-Umsatz an

    Der westfälische Modehersteller Gerry Weber will beim Umsatz bald die Milliardengrenze überschreiten. "Das will und werde ich in den nächsten Jahren noch erleben. Wahrscheinlich sogar relativ schnell", sagte der scheidende Vorstandschef Gerhard Weber der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung.

    Sein Unternehmen sei seit Jahren auf Wachstumskurs, und er sehe keinen Grund, warum sich daran etwas ändern sollte. Es gebe in Deutschland und auf Auslandsmärkten Potenzial. Außerdem seien Zukäufe möglich.

    Bei der Vorlage der Quartalszahlen vor gut einem Monat hatte das Unternehmen noch darauf verzichtet, die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zu bekräftigen: Die politischen und wirtschaftlichen Krisen etwa in Russland und Südeuropa könnten die Entwicklung von Gerry Weber bremsen. Ursprünglich hatte der Vorstand im Bilanzjahr 2013/14 einen Umsatz von mindestens 900 (Vorjahr: 852 Millionen) Millionen Euro und einen operativen Gewinn von mindestens 120 (105,8) Millionen Euro angepeilt.

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  • Freitag, 22. Juli 2016
  • Unternehmen
    Gewinnrückgang bei Syngenta

    Der starke Dollar und der langsame Start in die US-Anbausaison haben beim Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta Gewinn und Umsatz sinken lassen. Die Verkaufserlöse sanken im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 7,09 Milliarden Dollar, unter dem Strich stand mit 1,06 Milliarden Dollar 13 Prozent weniger Gewinn als ein Jahr zuvor, wie Syngenta mitteilte. Die geplante Übernahme des Konzerns aus Basel durch ChemChina werde trotz des schwierigen Prüfverfahrens vor allen in den USA bis Jahresende über die Bühne gehen, sagte der neue Firmenchef Erik Fyrwald. Der chinesische Chemieriese will für Syngenta 43 Milliarden Dollar auf den Tisch legen und hat die Frist für die Annahme der Offerte schon zweimal verlängert. (rts)

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  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft geht auf Talfahrt

    Der Brexit-Schock hat der britischen Wirtschaft einen harten Schlag versetzt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel im Juli auf 47,7 Zähler von 52,4 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Das Konjunkturbarometer fiel damit unter die Wachstumsgrenze von 50 Zählern und notiert nun auf dem niedrigsten Stand seit April 2009. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbes fiel auf 49,1 Punkte von 52,1 im Vormonat, für den Dienstleistungssektor ging es noch steiler nach unten, auf 47,4 Zähler von 52,3 im Vormonat. (DJ)

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  • Unternehmen
    Vodafone übertrifft Erwartungen

    Der britische Telekomkonzern Vodafone hat dank einer leichten Erholung in Europa zu Beginn seines Geschäftsjahres besser abgeschnitten als gedacht. Konzernweit zogen die Umsätze aus eigener Kraft, also ohne Währungseinflüsse und Verkäufe, im ersten Quartal um 2,2 Prozent an, wie das Unternehmen mitteilte. Das war mehr als von Analysten geschätzt. Während die Schwellenländer weiter kräftig wuchsen, konnte auch das Europageschäft ein leichtes Plus aufweisen. Vor allem wegen Währungsschwankungen schmolz der Umsatz jedoch insgesamt um 4,5 Prozent auf 13,38 Milliarden Euro. In Deutschland gingen die Erlöse um 2,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro zurück, weil weniger Endgeräte wie Smartphones und Tablets verkauft wurden. Der Serviceumsatz kletterte dank des wachsenden Kabelgeschäfts im Jahresvergleich um 1,6 Prozent. Im Mobilfunk erlöste die Düsseldorfer Tochter 0,3 Prozent weniger mit Sprach- und Datendiensten. Von Januar bis März war der Umsatz noch um leicht gestiegen. (dpa)

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