Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Gerry Weber strebt Milliarden-Umsatz an

    Der westfälische Modehersteller Gerry Weber will beim Umsatz bald die Milliardengrenze überschreiten. "Das will und werde ich in den nächsten Jahren noch erleben. Wahrscheinlich sogar relativ schnell", sagte der scheidende Vorstandschef Gerhard Weber der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung.

    Sein Unternehmen sei seit Jahren auf Wachstumskurs, und er sehe keinen Grund, warum sich daran etwas ändern sollte. Es gebe in Deutschland und auf Auslandsmärkten Potenzial. Außerdem seien Zukäufe möglich.

    Bei der Vorlage der Quartalszahlen vor gut einem Monat hatte das Unternehmen noch darauf verzichtet, die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zu bekräftigen: Die politischen und wirtschaftlichen Krisen etwa in Russland und Südeuropa könnten die Entwicklung von Gerry Weber bremsen. Ursprünglich hatte der Vorstand im Bilanzjahr 2013/14 einen Umsatz von mindestens 900 (Vorjahr: 852 Millionen) Millionen Euro und einen operativen Gewinn von mindestens 120 (105,8) Millionen Euro angepeilt.

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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