Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Gewinneinbruch bei Swatch

    Der starke Franken hat den Gewinn des Schweizer Uhrenkonzerns Swatch 2015 um mehr als einen Fünftel einbrechen lassen. Unter dem Strich verblieben 1,12 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer mitteilte. Der Umsatz ging auf 8,45 (Vorjahr: 8,7) Milliarden Franken zurück. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 7,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Zudem will mit Swatch bis 2019 eigene Aktien bis zu maximal einer Milliarde Franken zurückkaufen. Trotz des anhaltend anspruchsvollen Umfelds in den verschiedenen Regionen erwartet Swatch, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis hin zu Edelmodellen der Marken Blancpain, Omega und Glashütte reicht, eine positive Umsatzentwicklung in Lokalwährungen. Es werde ein Wachstum für 2016 von klar über fünf Prozent in Lokalwährungen erwartet. (rts)

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  • Sonntag, 25. Juni 2017
  • Transport
    Flixbus will Reservierungen einführen

    Flixbus will sein Angebot stärker auf Kundenwünsche ausrichten. Sie sollen künftig Plätze in den Fernbussen reservieren können und neue Ticket-Angebote für Frühbucher erhalten. Die Reservierungsgebühren bringen dem Unternehmen auch zusätzliche Einnahmen, wie Geschäftsführer André Schwämmlein sagte. Er versicherte, im Prinzip biete Flixbus seit vier Jahren dieselben Preise. Jedoch gelinge es heute, die Busse besser auszulasten und so mehr Plätze zum Normalpreis als zu Sparpreisen zu verkaufen. Gut vier Jahre nach der Liberalisierung hält Flixbus einen Anteil von 92 Prozent am deutschen Fernbusmarkt. Man sei aber kein Monopolist, sagte Schwämmlein. Die Kunden wechselten aber je nach Preis zwischen Bus, Auto, Bahn oder Flugzeug. (dpa)

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  • Samstag, 24. Juni 2017
  • Übernahmen
    Sartorius kann sich weitere Zukäufe vorstellen

    Der Laborausrüster Sartorius hat seine Einkaufstour noch nicht beendet und hält auch einen größeren Zukauf für möglich. Zwar habe das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten fünf Firmen übernommen, weshalb der Fokus zunächst auf Integration liege, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg im Interview mit "Euro am Sonntag". "Bei einer attraktiven Möglichkeit können wir aber auch in diesem Jahr noch aktiv werden." Dabei sei auch eine größere Akquisition vorstellbar: "In Summe haben wir Finanzierungspotenziale von über einer Milliarde Euro." Zuletzt hatte Sartorius den schwedischen Datenanalysespezialisten Umetrics vom US-Konzern MKS Instruments für 72,5 Millionen Euro übernommen. Die Gefahr, dass Sartorius selbst zum Übernahmeziel wird, sieht Kreuzburg nicht. "Sartorius steht nicht zum Verkauf." 50,1 Prozent der Anteile würden von einem Testamentsvollstrecker verwaltet. Der Erblasser habe bestimmt, dass das Mehrheitspaket zusammengehalten werde. Eine Übernahme stehe daher nicht zur Debatte. (rts)

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  • Brand in London
    Hannover Rück erwartet keine größeren Kosten

    Die Hannover Rück sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr den angepeilten Milliardengewinn zu erreichen. Zwar seien in der ersten Jahreshälfte die Kosten für Naturkatastrophen höher als im Vorjahreszeitraum, sagte Finanzvorstand Roland Vogel der "Euro am Sonntag". Allerdings seien sie unter dem Budget geblieben. Im zweiten Quartal habe es bislang keine herausragenden Großschäden gegeben. Mit größeren Belastungen durch den verheerenden Brand des Grenfell Tower in London sei nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen. Bei dem Feuer waren mindestens 79 Menschen umgekommen. Wegen Brandgefahr räumten die Londoner Behörden in der Nacht zum Samstag fünf Hochhäuser. Vogel deutete wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Prämienerhöhungen an. "Bei niedrigen Zinsen steigen unsere Preise", sagte er. Die Hannover Rück stelle sich darauf ein, dass die Niedrigzinsphase in der Euro-Zone noch fünf bis zehn Jahre dauern könne. (rts)

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