Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Gewinneinbruch bei Swatch

    Der starke Franken hat den Gewinn des Schweizer Uhrenkonzerns Swatch 2015 um mehr als einen Fünftel einbrechen lassen. Unter dem Strich verblieben 1,12 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer mitteilte. Der Umsatz ging auf 8,45 (Vorjahr: 8,7) Milliarden Franken zurück. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 7,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Zudem will mit Swatch bis 2019 eigene Aktien bis zu maximal einer Milliarde Franken zurückkaufen. Trotz des anhaltend anspruchsvollen Umfelds in den verschiedenen Regionen erwartet Swatch, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis hin zu Edelmodellen der Marken Blancpain, Omega und Glashütte reicht, eine positive Umsatzentwicklung in Lokalwährungen. Es werde ein Wachstum für 2016 von klar über fünf Prozent in Lokalwährungen erwartet. (rts)

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  • Freitag, 29. Juli 2016
  • Notenbank
    Russische Zentralbank rührt Leitzins nicht an

    Die russische Zentralbank hat ihren Leitzins nicht angetastet. Zugleich hat sie aber versprochen, dass sie angesichts der abflauenden Inflation eine Senkung im weiteren Jahresverlauf in Betracht zieht. Der Leitzins verharrte somit bei 10,50 Prozent. Vor sechs Wochen hatte die Zentralbank ihre Geldpolitik erstmals seit einem Jahr gelockert. Einige weitere Senkungen in diesem Jahr sind denkbar, weil sich die Inflation substanziell abgeschwächt hat. Im Juli betrug die Rate 7,2 Prozent, während sie vor einem Jahr noch bei fast 16 Prozent lag. (DJ)

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  • Fusion
    Aktionäre der Deutschen Börse stimmen für Fusion

    Die Deutsche Börse hat sich für ihren geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) nur knapp die nötige Zustimmung ihrer Aktionäre gesichert. Die Annahmequote lag zum Fristende am Dienstag um Mitternacht bei 63,65 Prozent und damit nur leicht über der Mindestschwelle von 60 Prozent, wie die Deutsche Börse an diesem Freitag mitteilte. Nun haben die übrigen Aktionäre bis zum 12. August Zeit, ihre Papiere auch noch einzutauschen. (AFP)

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  • Inflation
    Preise in der Euro-Zone steigen auch im Juli leicht

    In der Euro-Zone ziehen die Preise leicht an. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juli zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Juni waren die Preise mit einem Plus von 0,1 Prozent erstmals seit Januar wieder gestiegen. Deutlich zogen im Juli die Preise für unverarbeitete Lebensmittel an, die um 2,8 Prozent stiegen. Die Energiepreise sanken hingegen um 6,6 Prozent.

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  • Unternehmen
    Audi senkt Gewinnprognose

    Wegen hoher Extrabelastungen durch die Dieselaffäre und den Rückruf von Fahrzeugen mit möglichem Airbag-Defekt schraubt die VW -Tochter Audi ihre Gewinnziele für 2016 nach unten. War bislang eine operative Rendite zwischen acht und zehn Prozent angekündigt, werde angesichts dieser Sondereinflüsse ein Wert "leicht unterhalb dieses Korridors" erwartet, teilten die Ingolstädter mit. Im ersten Halbjahr erreichte die Marge haarscharf den Zielwert von 8,0 Prozent, nach 9,8 Prozent im Jahr zuvor. (rts)

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  • Unternehmen
    Daimler baut zweites Werk in Ungarn

    Daimler baut ein zweites Werk im ungarischen Kecskemet. "Wir planen, in den nächsten Jahren rund eine Milliarde Euro in das neue Werk am Standort Kecskemet zu investieren", sagte Mercedes-Benz-Produktionsvorstand Markus Schäfer. In dem neuen Werk werden Autos von Mercedes-Benz mit Front- und Heckantrieb vom Band rollen. Durch die Investition entstünden rund 2.500 neue Arbeitsplätze am Standort und weitere Stellen bei Zulieferern in der Region und in deutschen Werken. Die Standortentscheidung und die konkrete Umsetzung hängen laut Daimler noch von der Erfüllung verschiedener Rahmenbedingungen ab. Mit vorbereitenden Maßnahmen soll bereits in diesem Jahr begonnen werden, der Produktionsstart sei zum Ende der Dekade geplant. (rts)

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