Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Unternehmen

    GoPro Aktie stürzt nach Quartalsbericht ab

    Überraschend schwache Quartalszahlen haben den Action-Kamera-Spezialisten GoPro an der Börse unter Druck gebracht. Von Oktober bis Dezember brachen die Erlöse um 31 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 436,6 Millionen Dollar ein, wie die kalifornische Firma mitteilte. Unter dem Strich machte Gopro einen Verlust in Höhe von 34,5 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 122,3 Millionen Dollar verdient. Die Ergebnisse fielen deutlich schlechter aus als von Analysten erwartet. Zudem enttäuschte auch der Ausblick für das neue Geschäftsjahr. Die Aktie stürzte nachbörslich zeitweise um über 20 Prozent ab. GoPros kleine Kameras werden unter anderem von Surfern, Radfahrern oder Extremsportlern genutzt. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Unternehmen
    SAP zahlt höhere Dividende

    Europas größter Softwarekonzern SAP erhöht die Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlügen eine Ausschüttung von 1,25 Euro je Aktie vor, zehn Cent mehr als im Vorjahr, teilte SAP mit. Insgesamt würden damit 1,5 Milliarden Euro an die Aktionäre gezahlt, 41 Prozent des Nettogewinns. "Uns ist wichtig, dass unsere Aktionäre am Erfolg des Jahres 2016 teilhaben", sagte Finanzvorstand Luka Mucic. SAP bekräftigte, auch künftig mehr als 35 Prozent des Ergebnisses nach Steuern als Dividende zahlen zu wollen. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Henkel erhöht die Dividende

    Zukäufe und gute Geschäfte mit Waschmitteln haben beim Konsumgüterkonzern Henkel im vergangenen Jahr das Wachstum angekurbelt. Der Umsatz stieg 2016 um 3,5 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 18,7 Milliarden Euro, teilte Henkel mit. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte um 8,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente der Persil- und Schwarzkopf-Hersteller 2,1 Milliarden Euro und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine um gut 10 Prozent höhere Dividende von 1,62 Euro je Vorzugsaktie erhalten. Die Erwartungen der Analysten konnte Henkel erfüllen. (dpa)

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  • Jahreszahlen
    Onlineportale beflügeln ProSiebenSat.1

    ProSiebenSat.1 hat dank florierender Internetportale Umsatz und Betriebsgewinn im vergangenen Jahr etwas stärker gesteigert als erwartet. Die Erlöse kletterten um 17 Prozent auf 3,80 Milliarden Euro, wie der Fernsehkonzern mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit 3,78 Milliarden Euro gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um zehn Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten 1,01 Milliarden Euro veranschlagt. Wachstumstreiber waren Online-Geschäfte mit Flugreisen und Preisvergleichen. Die Fernsehsparte legte leicht zu. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Swiss Re lässt Federn

    Hohe Schadenzahlungen haben den Gewinn des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im vergangenen Jahr geschmälert. Der Gewinn sank um 22,6 Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern aus Zürich mitteilte. Die Aktionäre sollen trotzdem 4,85 Franken Dividende je Aktie und damit 0,25 Franken mehr als vergangenes Jahr erhalten. Zudem will Swiss Re erneut ein Aktienrückkaufprogramm auflegen und so bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückzahlen. Die Nummer zwei der Branche hinter Münchener Rück hinkte den Erwartungen der Analysten hinterher, die im Schnitt 3,7 Milliarden Dollar Gewinn prognostiziert hatten. (rts)

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  • Unternehmen
    Ghosn nimmt seinen Hut als Nissan-Chef

    Carlos Ghosn tritt nach 16 Jahren als Chef des japanischen Autoherstellers Nissan zurück. Er werde aber weiterhin den Verwaltungsrat führen, teilte der zweitgrößte japanische Autobauer mit. Der Schritt erlaubt dem 62-Jährigen, sich künftig vor allem auf die beiden anderen Marken der Allianz zu konzentrieren, Renault und Mitsubishi. Nachfolger an der Nissan-Spitze wird der 63-jährige Hiroto Saikawa. Für Fachleute kommt der Zeitpunkt des Schritts etwas überraschend. "Es scheint so zu sein, als ob Ghosn sehr rasch entschieden hat, dass Saikawa der richtige Mann ist, um die Firma zu leiten." Ghosn hatte Nissan nach Jahren hoher Verluste und Schulden wieder auf Erfolgskurs gebracht. Er gehört zu den bekanntesten Automanagern weltweit. (rts)

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