Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 04. November 2014
  • Unternehmen

    Google senkt Cloud-Preise

    Google greift im scharfen Wettbewerb der Cloud-Anbieter erneut zu deutlichen Preissenkungen. Die Tarife für einzelne Dienstleistungen, die sich vor allem an Geschäftskunden richten, sinken um bis zu 79 Prozent, wie der Internet-Konzern am Dienstag ankündigte. Zugleich werden mehrere neue Funktionen eingeführt, die den Betrieb von Cloud-Diensten erleichtern oder virtuelle Rechner im Netz besser an eine Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur anbinden sollen. Bei Cloud-Angeboten werden Daten, Software und Rechenleistung direkt aus dem Netz bereitgestellt. Google liefert sich in dem Geschäft gerade einen erbitterten Wettstreit vor allem mit Amazon und Microsoft, in dem auch die Preise immer tiefer gedrückt werden. Zuletzt hatte Microsoft den Abo-Kunden seiner Bürosoftware-Pakets Office 365 unbegrenzten Cloud-Speicherplatz dazugegeben. (dpa)

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  • Dienstag, 24. Mai 2016
  • Wettbewerb
    Peking: Wollen Stahlexporte bremsen

    Der chinesische Stahlverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die Regierung in Peking kurbele den Stahlexport an. Die chinesischen Stahlausfuhren seien wegen der höheren internationalen Nachfrage, der Erholung der Weltwirtschaft und der besseren Wettbewerbsfähigkeit gestiegen, erklärte der Branchenverband. Die Regierung halte die Unternehmen nicht an, einen Großteil ihrer Produktion im Ausland zu verkaufen. Vielmehr wolle sie sogar die Exporte bremsen und habe dazu etwa Ausfuhrzölle für einige Produkte erhöht oder Vergünstigungen gekürzt. China ist der weltweit größte Stahlhersteller. Die Branche ist von Überkapazitäten geprägt, zumal die Binnennachfrage wegen des schwachen Wirtschaftswachstums eingebrochen ist. Die Europäische Union und die USA werfen China vor, Stahl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu werfen. (rts)

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  • Bieterkampf
    Henkel buhlt um Shampoo-Marke

    Der Konsumgüterkonzern Henkel mischt Insidern zufolge im Bieterwettstreit um den Shampoo-Hersteller Vogue International mit. Die Düsseldorfer hätten in einer ersten Runde ein Gebot für die Firma mit Sitz in Florida abgegeben, ebenso wie Unilever, L'Oreal und weitere Unternehmen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Vogue könnte demnach mit 2,5 bis drei Milliarden Dollar bewertet werden. Vergangenes Jahr zog Henkel im Rennen um den Shampoo-Hersteller Wella den Kürzeren. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble gab dem Parfümhersteller Coty den Vorzug. (rts)

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