Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 04. November 2014
  • Unternehmen

    Google senkt Cloud-Preise

    Google greift im scharfen Wettbewerb der Cloud-Anbieter erneut zu deutlichen Preissenkungen. Die Tarife für einzelne Dienstleistungen, die sich vor allem an Geschäftskunden richten, sinken um bis zu 79 Prozent, wie der Internet-Konzern am Dienstag ankündigte. Zugleich werden mehrere neue Funktionen eingeführt, die den Betrieb von Cloud-Diensten erleichtern oder virtuelle Rechner im Netz besser an eine Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur anbinden sollen. Bei Cloud-Angeboten werden Daten, Software und Rechenleistung direkt aus dem Netz bereitgestellt. Google liefert sich in dem Geschäft gerade einen erbitterten Wettstreit vor allem mit Amazon und Microsoft, in dem auch die Preise immer tiefer gedrückt werden. Zuletzt hatte Microsoft den Abo-Kunden seiner Bürosoftware-Pakets Office 365 unbegrenzten Cloud-Speicherplatz dazugegeben. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. März 2017
  • Unternehmen
    Beschwerde gegen Daimler in China

    Der chinesische Autobauer Chery sieht seine Markenschutzrechte durch die Daimler-Elektromarke EQ verletzt. Chery nutze bereits seit zwei Jahren die Marke "eQ" für bestimmte Elektroautos, sagte eine Chery-Sprecherin. Deshalb habe man bei der zuständigen chinesischen Behörde eine Beschwerde wegen Verletzung der Markenschutzrechte eingereicht. Eine Daimler-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. Der deutsche Premiumhersteller hat angekündigt, bis Ende des Jahrzehnts Elektroautos unter der Marke "EQ" in Deutschland zu fertigen. Die Fahrzeuge sollen auch in China auf den Markt gebracht werden; einen Zeitpunkt dafür nannte Daimler im vergangenen Jahr nicht. Sollte Chery mit seiner Beschwerde Erfolg haben, wäre das ein Rückschlag für Daimler im wichtigen chinesischen Elektroautomarkt. In dem fernöstlichen Land werden mehr Elektrofahrzeuge verkauft als im Rest der Welt zusammen.  (rts)

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  • Unternehmen
    Investor nimmt GFK von der Börse

    Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK soll nach mehr als 17 Jahren bald von der Börse verschwinden. Der GfK-Verein als Mehrheitsaktionär und die Finanzholding Acceleratio wollen kurzfristig ein Verfahren zur Zwangsabfindung (Squeeze-Out) der restlichen Kleinaktionäre einleiten, wie GfK mitteilte. Der Finanzinvestor KKR hatte die Finanzholding Acceleratio für den Einstieg bei der GfK gegründet. Acceleratio hatte nach dem Einstieg bei dem Marktforscher Verträge mit mehreren Großaktionären über den Erwerb von weiteren 20,9 Prozent der GfK-Anteile geschlossen. Nach Vollzug der Verträge, der noch in diesem Monat erwartet wird, kommen der GfK-Verein und Acceleratio zusammen auf 96,7 Prozent des Grundkapitals, wie der Konzern weiter erklärte. Mit mehr als 95 Prozent - im Zuge einer Übernahme reichen auch 90 Prozent - kann ein Großaktionär die übrigen Anteile gegen eine Abfindung übernehmen. (rts)

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