Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Unternehmen

    Googles Suchmaschinen-Chef geht

    Googles Suchmaschinen-Chef Amit Singhal, einer der einflussreichsten Manager des Internet-Konzerns, zieht sich Ende Februar zurück. Er wolle sich nach 15 Jahren bei Google stärker der Wohltätigkeit widmen und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, schrieb Singhal auf der Plattform Google Plus. Seinen Platz werde John Giannandrea einnehmen, der zuletzt die Forschung an künstlicher Intelligenz anführte. Damit bekommt die Entwicklung selbstlernender Maschinen eine größere Rolle im Kerngeschäft von Google. Anzeigen um Umfeld von Googles Suchergebnissen machen den Großteil der Erlöse des Konzerns aus. Zu Singhals Verantwortung gehörte auch die Entwicklung der Algorithmen, nach denen Google die Treffer sortiert. (dpa)

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  • Samstag, 29. April 2017
  • Unternehmen
    BMW baut "iNext" in Dingolfing

    Die Revolution des Straßenverkehrs soll auch von Niederbayern ausgehen. BMW will sein komplett selbstfahrendes Auto "iNext" in Dingolfing bauen. "In der Produktion hat Niederbayern in dem Fall die Nase vorn vor dem Silicon Valley", sagte Konzernchef Harald Krüger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dies sei auch als Bekenntnis zum Technologie-Standort Deutschland zu verstehen. "Ausschlaggebend für die Entscheidung ist die Nähe zur technologischen Kompetenz im Konzern und zur Entwicklung des elektrischen Antriebstrangs", sagte Krüger. Der Konzern will das selbstfahrende Auto im zweiten Halbjahr 2021 auf den Markt bringen. (dpa)

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  • Schifffahrt
    Reederei Rickmers verbucht tiefrote Zahlen

    Die taumelnde Hamburger Reederei Rickmers hat ihren Verlust im Geschäftsjahr 2016 mehr als verdoppelt. Das Ergebnis nach Steuern fiel auf minus 341 Millionen Euro - nach 135,5 Millionen Euro 2015, wie aus den vorläufigen Geschäftszahlen des Jahresberichts hervorgeht. Der Umsatz gab um 18 Prozent auf 483 Millionen Euro nach. Rickmers war durch die Schifffahrtskrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Bis zum 10. Mai sollen die Gläubiger der Unternehmensgruppe einem Sanierungskonzept zustimmen. Andernfalls stehe die Reederei vor der Insolvenz, hieß es in einer Aufforderung zur Stimmabgabe. Die nächste Zinszahlung ist im Juni fällig, die Rückzahlung der Rickmers-Anleihe ein Jahr später. Zu den finanzierenden Banken gehört auch die HSH Nordbank, die gegenwärtig zum Verkauf steht und auf die mit der Rickmers-Sanierung neue finanzielle Belastungen zukommen. Bertram Rickmers, der Alleinaktionär der Rickmers Holding AG, soll 75,1 Prozent seiner Anteile abgeben und bis zu 30 Millionen Euro aus seinem Vermögen nachschießen. Die Sanierung sieht Verkäufe von Unternehmensbeteiligungen und Schiffen, Laufzeitverlängerungen, Zinskürzungen, Stundungen und Tilgungsverschiebungen vor, um die Rickmers Gruppe über Wasser zu halten. 2016 war die Zahl der gemanagten Schiffe auf 114 (2015: 130) zurückgegangen. Das Unternehmen beschäftigte weltweit 2137 (2015: 2193) Mitarbeiter. (dpa)

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