Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 17. September 2014
  • Finanzen

    Griechenland hat Phantom-Renten gestoppt

    Nach zweijährigen intensiven Kontrollen hat das griechische Finanzministerium die Auszahlung Tausender illegal ausgezahlter Renten und Pensionen gestoppt. Die Phantom-Renten haben den griechischen Staat in den vergangenen 15 Jahren fast fünf Milliarden Euro gekostet, berichtete die griechische Presse unter Berufung auf das Finanzministerium.

    Am Vortag hatte der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras bekräftigt, es würde "keine illegale Rente" mehr ausgezahlt. Mit Hilfe von EU-Experten wurden inzwischen alle zuständigen Behörden elektronisch miteinander vernetzt. Damit könne es nach den Worten des Ministers für Soziales und Arbeit, Giannis Vroutsis, keine illegale Rente mehr geben, berichtete die Athener Zeitung "Kathimerini". (dpa)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Konjunktur
    Französische Wachstum stärker als erwartet

    Die französische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn etwas stärker gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Januar bis März um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu. Das Statistikamt Insee korrigierte damit den zunächst ermittelten Wert von 0,3 Prozent leicht nach oben. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone erwischte trotz der Aufwärtskorrektur einen vergleichsweise schwachen Start: In der Währungsunion insgesamt gab es ein Plus von 0,5 Prozent, in Deutschland von 0,6 Prozent. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Konjunktur im laufenden zweiten Quartal an Schwung gewinnt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen erreichte im Mai mit 102 Punkten den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Bereits im April waren die privaten Konsumausgaben um 0,5 Prozent gestiegen, nachdem es im März noch einen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben hatte. Die EU-Kommission sagt Frankreich in diesem Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,4 Prozent voraus, nachdem es 2016 nur zu 1,2 Prozent gereicht hatte. Im kommenden Jahr sollen es dann 1,7 Prozent sein. (rts)

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise sinken leicht

    Die Importpreise in Deutschland sind im April leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, sank der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisanstieg von 6,1 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Anstieg von 6,3 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent gestiegen.  Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die deutsche Inflation, die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu. (DJ)

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  • Banken
    NordLB erwägt Verkauf der Deutschen Hypo

    Die NordLB prüft einem Medienbericht zufolge den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Dadurch könnte die Landesbank dem Vernehmen nach ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke stärken, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Wegen der anhaltenden Schiffskrise hatte das Institut im Vorjahr einen Rekordverlust von knapp zwei Milliarden Euro ausweisen müssen. Die Deutsche Hypo ist eine der wichtigsten Töchter der Landesbank: Mit rund 400 Mitarbeitern am Konzernsitz in Hannover und einer Bilanzsumme von 25 Milliarden Euro ist sie zudem eine der größten Immobilienbanken Deutschlands. Das Geldhaus finanziert vor allem große Bürohäuser. Verluste im Schiffsgeschäft konnte die NordLB in früheren Jahren oft durch Gewinne der Immobilientochter ausgleichen. (rts)

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  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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