Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 06. September 2014
  • Euro-Krise

    Griechischer Premier verspricht Steuererleichterungen

    Der griechische Premierminister Antonis Samaras hat seinen Landsleuten Steuererleichterungen in Aussicht gestellt. Samaras sprach bei der Eröffnung der größten griechischen Messe in Thessaloniki. Unter anderem versprach er eine Senkung der Heizölsteuer um 30 Prozent. Die Erhöhung dieser Steuer habe nichts gebracht und nur der Umwelt geschadet - in den letzten Wintern hatten viele Griechen mit Holz geheizt, weil sie sich kein Heizöl mehr leisten konnten. Die Regierung von Samaras muss bei der krisengeplagten Bevölkerung punkten, denn das oppositionelle Bündnis der radikalen Linken führt derzeit deutlich in allen Umfragen. Allerdings müssen die internationalen Geldgeber des Landes - die sogenannte Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds - grünes Licht für die Steuersenkungen geben. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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