Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 17. November 2014
  • Unternehmen

    Großaktionär erhöht Hawesko-Angebot nicht

    Im Machtkampf beim größten deutschen Weinversender Hawesko Holding will Großaktionär Detlev Meyer für seinen Übernahmeversuch offenbar nicht mehr Geld als bisher bieten. "Ich werde das Angebot auf keinen Fall verändern", sagte der Textilunternehmer der "Welt". Er halte den Preis für fair. "Ich rechne damit, dass ich einige Anteile bekommen und damit auch zum größten Aktionär werde." Meyer will Vorstandschef Alexander Margaritoff als größten Anteilseigner verdrängen und den Kurs des Unternehmens selbst bestimmen. Er bietet dafür 40 Euro je Aktie für die Muttergesellschaft der Handelskette Jacques' Wein-Depot. Am Freitag lag der Börsenkurs bei 40,88 Euro. (rts)

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  • Donnerstag, 22. Juni 2017
  • Konjunktur
    Macron-Sieg beflügelt Geschäftsklima

    Nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei der Präsidentenwahl ist die Stimmung in der französischen Wirtschaft so gut wie seit knapp sechs Jahren nicht mehr. Das Barometer kletterte um Juni um einen Zähler auf 106 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit Juli 2011. In der Baubranche und bei den Einzelhändlern hellte sich das Klima auf. In der Industrie gab das Barometer dagegen überraschend um einen Punkt nach auf 108 Zähler. Macron hatte sich im Mai in der Stichwahl klar gegen Marine Le Pen vom rechtsradikalen Front National durchgesetzt. Viele Unternehmer erwarten von ihm wirtschaftsfreundliche Reformen, um die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone nach jahrelanger Schwäche wieder auf Kurs zu bringen. (rts)

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  • Unternehmen
    Takata-Aktie stürzt weiter ab

    Nach Berichten über eine bevorstehende Insolvenz hat die Aktie des angeschlagenen japanischen Airbag-Produzenten Takata weiter dramatisch verloren. Der Kurs an der Börse in Tokio stürzte um mehr als 52 Prozent ab. Vergangene Woche war nach mehreren Presseberichten über eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz an der Tokioter Börse der Handel mit Takata-Aktien ausgesetzt worden. Seitdem verlor die Aktie die Hälfte ihres Wertes. Während das Unternehmen erklärte, es sei noch "nichts entschieden", erwarten die Aktionäre eine Entscheidung noch vor der Hauptversammlung am kommenden Dienstag. Takata kämpft seit mittlerweile mehreren Jahren mit den Folgen eines Skandals um explodierende Airbags. (AFP)

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