Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 24. Februar 2015
  • Unternehmen

    Großbank Credit Agricole benennt neuen Chef

    Die drittgrößte französische Bank, Credit Agricole, holt sich ihren neuen Chef aus den eigenen Reihen. Philippe Brassac werde nach der Hauptversammlzung im Mai an die Spitze treten, teilte das Institut mit. Der 55-Jährige kommt von der Vereinigung der Regionalbanken, denen die Mehrheit am börsennotierten Geldhaus gehört. Er sitzt bereits im Verwaltungsrat der Bank. Die Amtszeit des bisherigen Chefs Jean-Paul Chifflet endet im Mai. Credit Agricole hat turbulente Zeiten hinter sich. So hinterließ die Euro-Schuldenkrise tiefe Spuren in der Bilanz. Engagements in Griechenland und Portugal brachten herbe Verluste. Die Aufräumarbeiten sind inzwischen aber so gut wie abgeschlossen. In der vergangenen Woche hatte die Bank überraschend starke Zahlen vorgelegt. So war der Nettogewinn im vierten Quartal um 13 Prozent auf 697 Millionen Euro gestiegen. Die Einnahmen schrumpften zwar, weil die anhaltende Zinsflaute wie bei vielen Konkurrenten das Privatkundengeschäft belastet. Das Institut profitierte aber davon, dass es weniger Geld für faule Kredite zurücklegen musste. (rts)

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  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Unternehmen
    Pfizer kauft Geschäftsteile von Astrazeneca

    Der Pharmakonzern Pfizer nimmt nur wenige Tage nach einer Milliardenübernahme erneut viel Geld für einen Zukauf in die Hand. Diesmal erwerben die Amerikaner die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an entzündungshemmenden Wirkstoffen und bereits zugelassenen Mitteln des britischen Wettbewerbers Astrazeneca, wie beide Unternehmen mitteilten. Pfizer kauft unter anderem das gerade in der EU neu zugelassene Mittel Zavicefta oder die in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam und CXL. Die Briten erhalten dafür zunächst 550 Millionen US-Dollar von Pfizer. Weitere 175 Millionen Dollar sollen im Januar 2019 fließen. Astrazeneca winken zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar, Umsatzbeteiligungen von bis zu 600 Millionen Dollar sowie Lizenzzahlungen für den Verkauf von Medikamenten in bestimmten Märkten. (DJ)

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  • Banken
    Helaba bestätigt zurückhaltende Prognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Tief ins Kontor schlugen ein negatives Handelsergebnis und ein niedrigerer Zinsüberschuss. Auf der anderen Seite stiegen die Provisionen und das Ergebnis aus Derivaten und Finanzinstrumenten. Für das laufende Jahr erwartet die Helaba nach wie vor einen "spürbaren Rückgang" beim Konzernergebnis. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis Juli um 23 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der Nettogewinn ging um 22,4 Prozent auf 184 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit rund um das Brexit-Votum Ende Juni trug dazu bei, dass das Handelsergebnis mit minus 13 Millionen Euro von plus 128 Millionen Euro im Vorjahr in den negativen Bereich rutschte. Die anhaltend niedrigen Zinsen machten sich im Zinsüberschuss bemerkbar. Er sank um 8,5 Prozent auf 611 Millionen Euro. Weitere Belastungsfaktoren für das Ergebnis waren eine höhere Risikovorsorge und ein gestiegener Verwaltungsaufwand. (DJ)

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