Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 08. Januar 2015
  • Unternehmen

    Großbank Standard Chartered zückt Rotstift

    Die britische Großbank Standard Chartered will weltweit im Filialgeschäft insgesamt 4000 Stellen streichen. Das geht aus einem internen Firmendokument hervor, wie Reuters berichtet. Demnach wurde der Abbau von 2000 Arbeitsplätzen bereits angekündigt, 2000 weitere sollen folgen. Die Kürzungen sollen 2015 Kostenersparnisse von 200 Millionen Dollar bringen. Außerdem plant das auf Asien fokussierte Institut den Ausstieg aus dem weltweiten Aktiengeschäft. Dieser Schritt soll im nächsten Jahr zu Einsparungen von 100 Millionen Dollar verhelfen. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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