Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 12. Juni 2014
  • Konjunktur

    Großhandelspreise sinken langsamer

    Der Rückgang der deutschen Großhandelspreise hat sich im Mai erneut verlangsamt. Die Preise lagen um 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, nachdem sie im April noch um 1,3 und im März um 1,7 Prozent niedriger gewesen waren. Auf Monatssicht setzten die deutschen Großhändler die Preise jedoch im Durchschnitt wieder um 0,1 Prozent herunter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter berichtete. Im April waren die Preise um 0,2 Prozent erhöht worden.

      Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse waren im Mai im Großhandel 2,1 Prozent günstiger als vor Jahresfrist, womit sich der Preisrückgang verlangsamte. Kräftige Preisabschläge auf Jahressicht gab es weiterhin bei Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln mit minus 10,2 Prozent und im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug mit minus 4,0 Prozent. (DJ)

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  • Montag, 26. September 2016
  • Rohstoffe
    Opec-Staaten diskutieren Öl-Fördermengen

    Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über den niedrigen Ölpreis zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum, um den Preis anzuheben. "Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können", sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Die Weltmarktpreise für Öl waren vor zwei Jahren massiv eingebrochen und von mehr als 100 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zeitweise auf unter 30 Dollar gefallen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis laut Opec bei rund 43 US-Dollar.(dpa)

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