Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Unternehmen

    HHLA bekommt Wirtschaftskrisen zu spüren

    Russland, Ukraine und China - diese drei Länder beeinträchtigten neben der Verzögerung der Fahrrinnenanpassung der Elbe die Entwicklung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im vergangenen Jahr. Nach vorläufigen Zahlen sank der Umsatz um rund 5 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging überproportional zurück um 7 Prozent auf rund 157 Millionen Euro zurück. Der Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft des Unternehmens, erwirtschaftete Umsatzerlöse von rund 1,11 nach 1,12 Milliarden Euro im Vorjahr und ein Ebit von rund 141 nach 156 Millionen Euro. Die endgültigen Ergebnisse für 2015 und einen Ausblick auf 2016 veröffentlicht die im SDax notierte HHLA am 30. März. (DJ)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen