Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 25. November 2015
  • Quartalszahlen

    HP verabschiedet sich mit Umsatzrückgang

    Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) hat auch im letzten Quartal vor seiner Aufspaltung geschwächelt. Dabei bekam HP nicht nur das mangelnde Interesse der Kunden an herkömmlichen Rechnern im Zeitalter von Smartphones und Tablet-Computern zu spüren. Auch das Dienstleistungsgeschäft mit Unternehmenskunden lief nicht rund. Insgesamt schrumpfte der Konzernumsatz im vierten Geschäftsquartal bis Ende Oktober um 9,5 Prozent auf 25,71 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Damit sind die Erlöse jetzt bereits fünf Quartale in Folge rückläufig. Der Nettogewinn verringerte sich leicht auf 1,32 Milliarden Dollar. Der Konzern hatte sich Anfang November aufgespaltet. So wurden das Computer- und Drucker-Geschäft in einer neuen Gesellschaft gebündelt - getrennt von den zukunftsträchtigeren Bereichen mit Computerservern und Datenspeichern für Firmen sowie den sonstigen Dienstleistungen. (rts)

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  • Donnerstag, 23. März 2017
  • Unternehmen
    Beschwerde gegen Daimler in China

    Der chinesische Autobauer Chery sieht seine Markenschutzrechte durch die Daimler-Elektromarke EQ verletzt. Chery nutze bereits seit zwei Jahren die Marke "eQ" für bestimmte Elektroautos, sagte eine Chery-Sprecherin. Deshalb habe man bei der zuständigen chinesischen Behörde eine Beschwerde wegen Verletzung der Markenschutzrechte eingereicht. Eine Daimler-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. Der deutsche Premiumhersteller hat angekündigt, bis Ende des Jahrzehnts Elektroautos unter der Marke "EQ" in Deutschland zu fertigen. Die Fahrzeuge sollen auch in China auf den Markt gebracht werden; einen Zeitpunkt dafür nannte Daimler im vergangenen Jahr nicht. Sollte Chery mit seiner Beschwerde Erfolg haben, wäre das ein Rückschlag für Daimler im wichtigen chinesischen Elektroautomarkt. In dem fernöstlichen Land werden mehr Elektrofahrzeuge verkauft als im Rest der Welt zusammen.  (rts)

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  • Unternehmen
    Investor nimmt GFK von der Börse

    Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK soll nach mehr als 17 Jahren bald von der Börse verschwinden. Der GfK-Verein als Mehrheitsaktionär und die Finanzholding Acceleratio wollen kurzfristig ein Verfahren zur Zwangsabfindung (Squeeze-Out) der restlichen Kleinaktionäre einleiten, wie GfK mitteilte. Der Finanzinvestor KKR hatte die Finanzholding Acceleratio für den Einstieg bei der GfK gegründet. Acceleratio hatte nach dem Einstieg bei dem Marktforscher Verträge mit mehreren Großaktionären über den Erwerb von weiteren 20,9 Prozent der GfK-Anteile geschlossen. Nach Vollzug der Verträge, der noch in diesem Monat erwartet wird, kommen der GfK-Verein und Acceleratio zusammen auf 96,7 Prozent des Grundkapitals, wie der Konzern weiter erklärte. Mit mehr als 95 Prozent - im Zuge einer Übernahme reichen auch 90 Prozent - kann ein Großaktionär die übrigen Anteile gegen eine Abfindung übernehmen. (rts)

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