Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Ölindustrie

    Halliburton entlässt 5000 Mitarbeiter

    Der US-Branchenriese Halliburton entlässt aufgrund des drastischen Ölpreisverfalls weiter in großem Stil Mitarbeiter. Die weltweite Belegschaft werde um etwa 5000 Stellen gekürzt, teilte der zweitgrößte Öldienstleister nach dem Rivalen Schlumberger mit. Einem Sprecher nach entspricht das rund acht Prozent der gesamten Mitarbeiterzahl. Halliburton bedauere die Entscheidung, sie sei aber wegen des schwierigen Marktumfelds notwendig. Der Ölpreis ist in den vergangenen anderthalb Jahren um über zwei Drittel gesunken, das setzt der Branche heftig zu. Die Nachfrage nach Förderausrüstung von Dienstleistern wie Halliburton bricht immer stärker weg. Der texanische Konzern hat seit Mitte 2014 bereits über 20.000 Jobs gestrichen, die neuen Kürzungen kommen jetzt noch oben drauf. Bei Konkurrent Schlumberger sieht es ähnlich finster aus - dort wurden allein im Schlussquartal 10.000 Mitarbeiter entlassen. (dpa)

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  • Donnerstag, 19. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Ford ruft US-Verkaufsschlager zurück

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika rund 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen mit den Fahrzeugtüren in die Werkstätten. Betroffen seien bestimmte Pick-up-Trucks der Typen F-150 und Super Duty der Modelljahre von 2015 bis 2017, teilte das Unternehmen mit. Wegen eines Defekts an der Verriegelung bestehe die Gefahr, dass die Türen nicht richtig schließen und sich während der Fahrt öffnen. Der Großteil des Rückrufs umfasst mit mehr als 1,1 Millionen Autos die USA, in Kanada sind nach Ford-Angaben über 222.400 Wagen betroffen und in Mexiko gut 21.000. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bezifferte der Konzern die Kosten für die Aktion auf 267 Millionen Dollar. Um diesen Betrag werde sich das Ergebnis im vierten Quartal verringern. (dpa)

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  • Unternehmen
    AmEx steigert Gewinn - Prognose angehoben

    Der US-Kreditkartenanbieter American Express lässt die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der US-Großhandelskette Costco hinter sich. Der Quartalsgewinn stieg um 19 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nummer eins der Branche in den USA hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Es war das erste Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Zudem legt der Chef des Unternehmens Kenneth Chenault nach fast 17 Jahren im kommenden Jahr seinen Posten nieder. Sein Nachfolger werde ab Februar der bisherige Vize Stephen Squeri. Chenault hatte die vergangenen zwei Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für acht Prozent der Kartenumsätze stand. Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte der Konzern nur Amex-Karten als Zahlungsmittel. (rts)

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