Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. September 2014
  • Konjunktur

    Handwerk steigert Umsatz

    Das deutsche Handwerk hat im Frühjahr bessere Geschäfte verzeichnet als ein Jahr zuvor. Von April bis Juni erwirtschafteten die Betriebe im zulassungspflichtigen Handwerk um 1,4 Prozent höhere Umsätze als im zweiten Quartal 2013, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Zugleich blieb die Zahl der Beschäftigten Ende Juni 2014 verglichen mit Ende Juni 2013 konstant. Damit steuern das deutsche Handwerk nach zwei schwachen Jahren auf ein gutes Ergebnis im Gesamtjahr zu. Vor allem dank des milden Winters waren die Umsätze schon im ersten Quartal kräftig um 8,3 Prozent gestiegen. Nach den Angaben der Statistiker erwirtschafteten sechs der sieben Gewerbegruppen im zweiten Quartal 2014 höhere Umsätze als ein Jahr zuvor. Die größten Zuwächse erzielten das Gesundheitsgewerbe und die Handwerke für den privaten Bedarf - dazu zählen etwa Schornsteinfeger oder Boots- und Schiffbauer - mit jeweils plus 4,0 Prozent. Auch das Bauhauptgewerbe konnte im Vorjahresvergleich nochmals um 2,6 Prozent zulegen. Ein wichtiger Grund hierfür sei die sehr milde Witterung im zweiten Quartal 2014 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gewesen, hieß es. Nur im Kraftfahrzeuggewerbe sanken die Umsätze (minus 1,3 Prozent). (dpa)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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