Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Jahresbilanz

    Hannover Rück knackt die Marke

    Geringere Großschäden und geglückte Finanzgeschäfte an den Kapitalmärkten heben den Gewinn bei Hannover Rück über die Milliardenschwelle. Trotz der Niedrigzinsen und des Preiskampfs in der Branche verdiente der weltweit drittgrößte Rückversicherer im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,15 Milliarden Euro und damit fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das MDax-Unternehmen mit Sitz in Hannover mitteilte. Die Aktionäre können sich auf eine erhöhte Dividende und eine weitere Sonderausschüttung freuen. Nach 4,25 Euro im Vorjahr will der Vorstand nun insgesamt 4,75 Euro an die Anteilseigner geben. Mit Gewinn und Dividende übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten, die mit geringeren Steigerungen gerechnet hatten. Für das laufende Jahr zeigte sich Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin etwas optimistischer als zuletzt. Der Überschuss soll nun "mindestens" die bisher angepeilten 950 Millionen Euro erreichen. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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