Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Jahresbilanz

    Hannover Rück knackt die Marke

    Geringere Großschäden und geglückte Finanzgeschäfte an den Kapitalmärkten heben den Gewinn bei Hannover Rück über die Milliardenschwelle. Trotz der Niedrigzinsen und des Preiskampfs in der Branche verdiente der weltweit drittgrößte Rückversicherer im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,15 Milliarden Euro und damit fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das MDax-Unternehmen mit Sitz in Hannover mitteilte. Die Aktionäre können sich auf eine erhöhte Dividende und eine weitere Sonderausschüttung freuen. Nach 4,25 Euro im Vorjahr will der Vorstand nun insgesamt 4,75 Euro an die Anteilseigner geben. Mit Gewinn und Dividende übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten, die mit geringeren Steigerungen gerechnet hatten. Für das laufende Jahr zeigte sich Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin etwas optimistischer als zuletzt. Der Überschuss soll nun "mindestens" die bisher angepeilten 950 Millionen Euro erreichen. (dpa)

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  • Montag, 26. September 2016
  • Unternehmen
    Dräger kämpft mit Rohstoff-Preisen

    Der Verfall der Rohstoffpreise macht dem Medizintechnik- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk zu schaffen. "Krisen in den vergangenen 30 Jahren haben uns wenig ausgemacht", sagte Unternehmenschef Stefan Dräger der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Seit vergangenem Jahr werfe aber insbesondere der drastische Preisrückgang beim Öl das Unternehmen zurück. Vor allem Schwellenländer hätten aufgrund des niedrigen Ölpreises nur noch wenig Geld für Investitionen übrig.

    Hoffnung auf bessere Geschäfte macht sich Dräger in China. Dabei verwies er auf die Entwicklungen durch die Zwei-Kinder-Politik. Damit gab die chinesische Regierung die strikte Ein-Kind-Politik auf, die Ende der 1970er Jahre eingeführt und bei Nichteinhaltung mit Strafen belegt worden war. Drägerwerk stellt unter anderem Brutkästen und Beatmungsgeräte für Frühgeburten her. Das chinesische Gesundheitswesen wachse deutlich, sagte Dräger. (dpa)

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  • Rohstoffe
    Opec-Staaten diskutieren Öl-Fördermengen

    Am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier treffen sich die Mitglieder des Opec-Kartells, um über den niedrigen Ölpreis zu diskutieren. Bei dem informellen Treffen stehen auch ein zeitweiser Förderstopp oder eine Förderbeschränkung im Raum, um den Preis anzuheben. "Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können", sagte Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa im Vorfeld der Konferenz im algerischen Radio. Die Weltmarktpreise für Öl waren vor zwei Jahren massiv eingebrochen und von mehr als 100 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zeitweise auf unter 30 Dollar gefallen. Derzeit liegt der Durchschnittspreis laut Opec bei rund 43 US-Dollar.(dpa)

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