Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Jahresbilanz

    Hannover Rück knackt die Marke

    Geringere Großschäden und geglückte Finanzgeschäfte an den Kapitalmärkten heben den Gewinn bei Hannover Rück über die Milliardenschwelle. Trotz der Niedrigzinsen und des Preiskampfs in der Branche verdiente der weltweit drittgrößte Rückversicherer im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,15 Milliarden Euro und damit fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das MDax-Unternehmen mit Sitz in Hannover mitteilte. Die Aktionäre können sich auf eine erhöhte Dividende und eine weitere Sonderausschüttung freuen. Nach 4,25 Euro im Vorjahr will der Vorstand nun insgesamt 4,75 Euro an die Anteilseigner geben. Mit Gewinn und Dividende übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten, die mit geringeren Steigerungen gerechnet hatten. Für das laufende Jahr zeigte sich Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin etwas optimistischer als zuletzt. Der Überschuss soll nun "mindestens" die bisher angepeilten 950 Millionen Euro erreichen. (dpa)

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  • Freitag, 26. Mai 2017
  • Unternehmen
    Uniper klagt im Streit mit RWE

    Der Versorger Uniper geht im Streit um Lieferverträge für das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 gerichtlich gegen den Konkurrenten RWE vor. Uniper habe eine Feststellungsklage vor dem Landgericht Essen eingereicht, bestätigte ein Sprecher einen Bericht des "Manager Magazin". In dem Konflikt geht es darum, ob RWE vor über zehn Jahren geschlossene Lieferverträge annullieren darf, die auf höheren Preisen basieren als sie aktuell verlangt werden.

    Aus Sicht Unipers sei das Vertragswerk weiter gültig, sagte ein Uniper-Sprecher. Ein RWE-Sprecher sagte, Gespräche zu einer Beilegung des Konflikts hätten zu keinem Ergebnis geführt. Das Steinkohlekraftwerk Datteln sollte eigentlich schon 2011 ans Netz gehen, lange Rechtsstreitigkeiten um die Planung des Kraftwerks hatten dies jedoch verhindert. Nun soll Datteln voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018 Strom produzieren. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmungsindizes in Italien sinken unerwartet

    In Italien hat sich die Stimmung von Unternehmen und Verbrauchern überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima sank im Mai um 0,4 auf 106,8 Punkte, wie das Statistikamt Istat mitteilte. Der Teilindex für die Stimmung in der Industrie fiel um 0,8 auf 106,9 Zähler. Hier hatten Ökonomen mit einem leichten Anstieg gerechnet. Auch die Verbraucherlaune verschlechterte sich. Dieser Indikator sank um 2,0 auf 105,4 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Januar 2015. (rts)

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  • Konjunktur
    Exporteure sind äußerst zuversichtlich

    Deutschlands Exporteure sind dem Ifo-Institut zufolge derzeit so zuversichtlich wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Geschäftsaussichten der Betriebe stieg im Mai auf den höchsten Stand seit Januar 2014, wie die Münchner Forscher mitteilten. "Die deutschen Exporte sind weiter auf Wachstumskurs", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

    Unterm den Strich peilten fast alle Branchen einen Anstieg ihrer Ausfuhren an. "Der größte Optimismus zeigt sich bei den Unternehmen der Bekleidungsindustrie." Auch im Maschinenbau rechneten die Firmen mit deutlich mehr Aufträgen aus dem Ausland. Der Index stieg dort auf den höchsten Wert seit Februar 2011. In der Elektrobranche hingegen habe es einen Dämpfer auf hohem Niveau gegeben. (rts)

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