Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 10. März 2016
  • Jahresbilanz

    Hannover Rück knackt die Marke

    Geringere Großschäden und geglückte Finanzgeschäfte an den Kapitalmärkten heben den Gewinn bei Hannover Rück über die Milliardenschwelle. Trotz der Niedrigzinsen und des Preiskampfs in der Branche verdiente der weltweit drittgrößte Rückversicherer im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,15 Milliarden Euro und damit fast 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das MDax-Unternehmen mit Sitz in Hannover mitteilte. Die Aktionäre können sich auf eine erhöhte Dividende und eine weitere Sonderausschüttung freuen. Nach 4,25 Euro im Vorjahr will der Vorstand nun insgesamt 4,75 Euro an die Anteilseigner geben. Mit Gewinn und Dividende übertraf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten, die mit geringeren Steigerungen gerechnet hatten. Für das laufende Jahr zeigte sich Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin etwas optimistischer als zuletzt. Der Überschuss soll nun "mindestens" die bisher angepeilten 950 Millionen Euro erreichen. (dpa)

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  • Samstag, 30. Juli 2016
  • Unternehmen
    Norma will weiter zukaufen

    Der Zulieferkonzern Norma schaut sich nach weiteren Übernahmen um und kann dafür bis zu 180 Millionen Euro in die Hand nehmen. Das sagte Finanzvorstand Michael Schneider der Börsen-Zeitung. Norma hatte Ende Juni das Autoline-Geschäft für Steckverbindungen von Parker für einen nicht genannten Betrag übernommen. Der MDax-Konzern Norma habe ein stringentes Raster für Übernahmen, sagte Schneider: "Wir kaufen Verbindungstechnik. Und es muss um Wachstum gehen, um margenattraktive Geschäfte in Nischen." Entsprechend müssten Zukäufe die von Norma selbst erzielte operative Marge von 17 Prozent mitbringen oder im Verbund rasch erreichen können. Das Unternehmen in Maintal bei Frankfurt liefert weltweiten Kunden Verbindungstechnik, die bei Leitungssystemen, zur Emissionskontrolle bei der Motorenentlüftung und in Abgasanlagen sowie in Kühlsystemen etwa bei Klimaanlagen zum Einsatz kommen. (DJ)

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  • Autoindustrie
    Bislang knapp über 1500 Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie

    Rund einen Monat nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos sind bei der zuständigen Behörde knapp über 1500 Anträge eingegangen. Wie der "Tagesspiegel" vorab berichtet, erreichten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bis zum 29. Juli 1523 Anträge für 84 förderfähige Modelle. Rund zwei Drittel davon hätten sich auf reine Elektrofahrzeuge bezogen, ein Drittel auf Hybride. Verbraucher können seit dem 2. Juli die Kaufprämien beantragen. Die Förderung gilt rückwirkend für E-Autos, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrofahrzeuge mit Batterie gibt es 4000 Euro "Umweltbonus", wie die Prämien heißen - davon je 2000 Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller. Bei Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro (1500 Euro Staat/1500 Euro Hersteller). (dpa)

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  • Unternehmen
    Tesla-Chef will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen. Auch Autos sollten unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, sagte Musk in der Nacht zum Samstag bei der "Einweihungsfeier" für die erste "Gigafactory" in der Wüste in Nevada. "Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus." Die Tesla-Fabriken seien gedacht wie eine "Maschine, die Maschinen baut". Tesla baut die große Batteriefabrik seit rund zwei Jahren und sie sei "zu 14 Prozent fertig", sagte Musk. Kommendes Jahr sollen die ersten Batterien das Werk verlassen. (dpa)

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